Kulturelles Erbe: Das Leben ist kein Ponyhof

Sind Museen "Hüter der Kultur" oder gehört kulturelles Erbe der Allgemeinheit? Zur Diskussion der REM mit Wikimedia bei "Zugang gestalten!"

Wem gehört kulturelles Erbe und wer entscheidet über dessen Nutzung? Sind Museen und Kulturinstitutionen die „Hüter der Kultur“, die allein entscheiden dürfen, wer die Inhalte ihrer Sammlung nutzen darf – insbesondere kommerziell? Ist es ihre Pflicht sicherzustellen, dass mit den digitalisierten Bildern von Kunstwerken, Dokumenten oder Objekten kein Missbrauch betrieben wird? Oder gehören gemeinfreie Werke nicht doch eher der Allgemeinheit? Sollte nicht jeder freien Zugang zu historischen Schriften, Bildern und Gegenständen haben, sie in einer digitalisierten Form frei nutzen können – egal für was? Diese Fragen tauchten immer wieder im Bezug auf den Rechtsstreit der Reiss-Engelhorn-Museen mit Wikipedia-Nutzern auf und sie wurden auch im Rahmen der Konferenz „Zugang gestalten!“ am 18. November 2016 in Berlin diskutiert.

„Kulturelles Erbe: Das Leben ist kein Ponyhof“ weiterlesen

Zeitgemäßes vs. unzeitgemäßes Publizieren – Tipps zur Veröffentlichung der Doktorarbeit

Wie veröffentliche ich am besten meine Doktorarbeit? Open Access oder doch lieber bei einem Verlag? 11 Tipps die bei der Entscheidung helfen.

Die Art und Weise, wie heute in den Geisteswissenschaften publiziert werden kann, unterscheidet sich deutlich von den Publikationsarten, die es in der Vergangenheit gab. Ob man diese neuen Publikationsmöglichkeiten jedoch nutzen möchte, z.B. für seine Doktorarbeit, muss jeder (Nachwuchs-) Wissenschaftler letztendlich für sich selbst entscheiden. Denn auch wenn man digitale Publikationsangebote als „zeitgemäß“ bezeichnet, gilt nicht automatisch, dass die traditionellen Publikationswege damit als „unzeitgemäß“ abgetan werden können.

„Zeitgemäßes vs. unzeitgemäßes Publizieren – Tipps zur Veröffentlichung der Doktorarbeit“ weiterlesen

Selfieness – Von Rembrandt zum Selfie

An der HfG Karlsruhe befasst sich das Seminar "Selfieness" mit diesem Phänomen Selfie, begleitend zur Ausstellung "Ich bin hier!".

„Ich bin hier!“ – diese Botschaft schmettern Selfies ihren Betrachtern entgegen. Ein Selfie ist kein Blick in den Spiegel, kein flüchtiger Moment, der allein einem selbst gehört. Das eigene Bildnis wird hier für die Öffentlichkeit dauerhaft festgehalten. Man zeigt sich dem Betrachter in einer inszenierten Pose und wird auch selbst zu seinem eigenen Publikum, denn Modell, Künstler und Betrachter sind hier eins. An der HfG Karlsruhe befasst sich jetzt das Seminar „Selfieness“ mit diesem Phänomen.

„Selfieness – Von Rembrandt zum Selfie“ weiterlesen

Gefluechtet.de – un blog que hacía falta

Sobre el blog “Huidos – Causas, condiciones de vida y actitud frente a la huida” - gefluechtet.de de Birte Förster y Moritz Hoffmann.

Estupor y enfado: aquí tenemos dos motivos perfectamente válidos para empezar un blog – incluso uno científico. Estos dos sentimientos son, según su declaración de intenciones, lo que han llevado a Birte Förster y Moritz Hoffmann a crear el proyecto Geflüchtet – Ursachen, Lebenstituation und Umgang mit Flucht (gefluechtet.de).

El título se podría traducir como “Huidos – Causas, condiciones de vida y actitud frente a la huida”. En alemán, uno se refiere con “huido” a aquella persona que escapa el lugar en el que vive para buscar asilo, al exiliado. Está claro que hablamos de un tema de gran actualidad en Europa; de un debate muy presente en nuestras sociedades. Al mismo tiempo es un debate que está siendo tratado de manera muy superficial, con unas miras cortísimas y usando más las tripas que el cerebro. Todo ello mientras muchos europeos hacen muestra de una absoluta amnesia histórica.

„Gefluechtet.de – un blog que hacía falta“ weiterlesen