Tanz der Strichmännchen: Jean Dubuffets Coucou Bazar in der Fondation Beyeler

Langsam und behäbig bewegt sich die riesige Figur durch den Raum. Stoisch verschafft sie sich Platz, fast in Zeitlupe und mit mechanisch anmutenden Gesten. Der ersten Gestalt folgt eine weitere, kleinere Figur. Sie tritt leichtfüßiger auf, geht auf Menschen zu und versucht mit freundlichen Bewegungen in einen Dialog zu treten. Die beiden Gestalten sind „Le Patibulaire“ und „Neanter“ aus Jean Dubuffets Coucou Bazar, einem Werk, das jetzt vom 31. Januar bis zum 8. Mai 2016 in der Fondation Beyeler teilweise wieder zum Leben erweckt wird.


Coucou Bazar als lebendiges Gemälde

Der 1901 in Le Havre geborene Jean Dubuffet ließ sich bei seinem „belebten Gemälde“ (tableau animé) von der Basler Fastnacht inspirieren und zog auch die Expertise von Larvenmachern aus Basel hinzu, um die insgesamt zwanzig verschiedenen Kostüme seines Coucou Bazar zu fertigen. Jede der Figuren hat dabei ein eigenes Wesen und verdeutlicht einen individuellen Charakter. Aus konservatorischen Gründen dürfen nur noch zwei Figuren aus Dubuffets 1972/73 entstandenem Werk noch bewegt werden, wobei sogar nur noch die kleinere Figur „Neanter“ im Original zu sehen ist; ihr Partner „Le Patibulaire“ wurde rekonstruiert. Im Rahmen der Ausstellung „Metamorphosen der Landschaft“ sind die Figuren jetzt in der Fondation Beyeler an zwei Tagen in der Woche zu sehen.

Unter der Anleitung der Choreographen Kiriakos Hadjiioannou und Elodie Bergerault bewegen sie sich dabei getrennt voneinander in den Ausstellungsraum des Coucou Bazar, um sich dann dort zu begegnen und miteinander zu interagieren. Sie umrunden sich, mustern sich und beginnen in tänzerischen Bewegungen in Dialog zu treten. Da Dubuffet vorwiegend steife und schwere Materialien zur Anfertigung der Kostüme nutzte, sind den Tänzern hier nur begrenzte, schwerfällige und langsame Bewegungen möglich.


Die Verschmelzung von Kostüm und Kulisse

Die Kulisse dieser Tanzperformance bildet dabei Dubuffets Coucou Bazar; die Kostümfiguren des Werks verschmelzen hier mit 60 der ursprünglich 100 zweidimensionalen Bühnenelemente, die sich auf fahrbaren, teils motorisierten Gestellen befinden. Neben einem zentralen Torelement in der Mitte des Aufbaus erkennt man im Vordergrund vor allem verschiedene Tiere, die an Hunde, Katzen oder kleine Kühe erinnern. Da sich sowohl die Kostüme als auch die Hinter- und Vordergrundelemente aus einzelnen comichaften Segmenten in Weiß, Blau und Rot mit schwarzer Umrandung zusammenfügen, ist es schwer das Ende der einen und den Beginn einer anderen Form auszumachen. Dubuffets Coucou Bazar lässt sich so auf Abbildungen quasi nicht erfassen. Erst wenn man das Werk vor Ort aus der Nähe betrachtet, die Perspektive verändert, sich bückt, streckt und um die Ecken schaut, ist es möglich Formen zu differenzieren und die einzelnen Figuren in ihren Details zu erkennen.

Ursprünglich war bei einer Aufführung von Coucou Bazar tatsächlich alles in Bewegung; Jean Dubuffet hatte hierzu eigens eine Choreografie entwickelt. Experimentelle Musik begleitete die Aufführungen. Das ursprüngliche „belebte Gemälde“ lässt sich leider heute nur noch erahnen, da die Figuren und die zweidimensionalen Elemente heute nicht mehr bewegt werden können. Die von Dubuffet einst intendierte „Metamorphose der Landschaft“, in der menschliche Figuren mit ihrer Umgebung ineinander fließen und sich vereinen, bleibt so heute leider aus. Das verwirrende Gefühl, das sich aus der scheinbaren Verschmelzung von Tänzern und Objekten bei früheren Aufführungen wohl ergab, lässt sich so heute nur noch erahnen.


Coucou Bazar Performance: Interview with Choreographer Kiriakos Hadjiioannou (Quelle: Fondation Beyeler / via YouTube)

Die Parallelen zwischen Coucou Bazar und dem Triadische Ballett

Jean Dubuffets Coucou Bazar erinnert stark an das Triadische Ballett des Bauhaus-Künstlers Oskar Schlemmer, das dieser um 1913 gemeinsam mit dem Tänzerpaar Albert Burger und Elsa Hötzel entwickelt hatte. Auch Schlemmer ging es in seinem Werk, das 1922 in Stuttgart in seinem vollen Umfang uraufgeführt wurde, um die wechselseitige Beziehung zwischen den Figuren der Tänzer und dem sie umgebenden Umfeld. Im Gegensatz zu Dubuffet, der im Coucou Bazar alle Figuren gleichzeitig auftreten ließ, war Schlemmers Triadisches Ballett auf drei Tänzer beschränkt (eine Tänzerin und zwei Tänzer). Diese tanzten jedoch 12 Tänze in insgesamt 18 Kostümen, wobei „Raumtanz“, „Formentanz“ und „Gestentanz“ unterschieden wurden.

Schlemmers Werkbezeichnung leitet sich vom griechischen Wort für „Dreiklang“; die hier gemeinten Komponenten ließen sich aber ebenso auf Dubuffets Coucou Bazar übertragen. Bei Schlemmer geht es zunächst um den choreographischen Zusammenhang von Kostüm, Bewegung und Musik, dann um das physische Zusammenspiel von Raum, Form und Farbe sowie um die drei Raumdimensionen Höhe, Breite und Tiefe. Zusätzlich ging es um die Grundfarben Rot, Gelb und Blau sowie um die drei agierenden Figuren. Lediglich hier unterscheidet sich Dubuffets „belebtes Gemälde“ von Schlemmer Ballett, denn Dubuffets Grundfarben sind Weiß, Rot und Blau und sein Werk umfasst mehrere Elemente und Figuren.

Der Hauptunterschied zwischen Schlemmers und Dubuffets Tanzinszenierungen liegt wohl in den Kostümen. Nutzt Schlemmer einfache und klare geometrische Strukturen – hier wieder der Dreiklang aus Kreis, Quadrat und Dreieck – zeigen sich bei Dubuffet organische Zellstrukturen, die sich weder in ihrer Form, noch in ihrer Farbgestaltung von ihrem Umfeld unterscheiden und so mit ihm verschmelzen können. Ähnlich sind sich die Kostüme von Schlemmer und Dubuffet hingegen wiederum darin, dass jede der Figuren besondere Eigenheiten und eine individuelle Persönlichkeit aufweist, wobei Schlemmers Charaktere sehr deskriptiv benannt sind, etwa „Spirale“ oder „Drahtfigur“, während Dubuffets Figuren eher mysteriöse Namen tragen.


Jean Dubuffet und Ernst Beyeler

„Der Künstler und der Galerist lernten sich in den späten 1950ern kennen. Ihre intensive Zusammenarbeit führte von 1964 bis 1971 zu einem Exklusivvertrag, der sich auf die neu entstehenden Werke von Dubuffet „L’Hourloupe-Zyklus“ bezog. Die schweizer Galerie Beyeler teilte sich den Vertrag dabei mit der französischen Galerie Jeanne Bucherer. Dubuffet war der einzige Künstler, den Ernst Beyeler in dieser Form vertrat. Beide verband zudem nicht nur ein professionelles, sondern auch ein freundschaftliches Verhältnis.Für seine Privatsammlung erwarb Beyeler insgesamt zwölf Werke Dubuffets aus den 40er bis 70er Jahren. Zudem widmete die Galerie Beyeler dem Künstler zwischen 1965 und 2009 insgesamt sechs Einzelausstellungen, inklusive einer Retrospektive sowie Sonderpräsentationen am Galeriestand bei der Art Basel. Auch Dubuffets Coucou Bazar spielte hier eine Rolle, denn Ernst Beyeler hatte einige der Figuren im Jahr 1984 im Merian Park in Basel auftreten lassen, und zwar im Rahmen der Ausstellung „Skulptur im 20. Jahrhundert“.

Die Performance „Lebende Skulpturen“ wurde damals von der Ballettschule Theater Basel unter der Leitung von Heinz Spoerli inszeniert. Die gesamte Bühnenaufführung, inklusive der entsprechenden Musik und einer Gesamtchoreografie für die Kostüme und beweglichen zweidimensionalen Elemente, wurde hingegen nur dreimal aufgeführt: im Jahr 1973 in New York und Paris sowie 1978 in Turin. Die letzte Inszenierung ist jetzt auch bei der aktuellen Dubuffet-Retrospektive in der Fondation Beyeler auf einem Monitor zu sehen.


Interview mit dem Kurator Raphael Bouvier

Wir trafen den Kurator der Ausstellung, Raphaël Bouvier, zum Interview und erhielten einen Einblick in das Konzept und die Hintergründe von „Jean Dubuffet – Metamorphosen der Landschaft“.

Wo kann das Werk von Jean Dubuffet heute verortet werden – auch in Bezug zur Fondation Beyeler?

Raphaël Bouvier: Jean Dubuffet ist zweifelsohne einer der prägenden Künstler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Für die Nachkriegszeit ist er bahnbrechend und wegweisend. Er hat ja relativ spät angefangen, erst etwa mit 40 Jahren entschied Dubuffet, sich ganz der Kunst zu widmen, dann aber wirklich intensiv und mit größter Leidenschaft. Er wurde dann relativ schnell rezipiert, interessanterweise zunächst vor allem in den Vereinigten Staaten. Zu Beginn der 60er Jahre war es schließlich Ernst Beyeler, der ihn praktisch für Europa „wieder entdeckte“ und in sein Programm aufnahm, also recht früh. Man muss wirklich sagen, dass Beyeler sicher einen wichtigen Beitrag dazu geleistet hat, dass Dubuffet auch in Europa Fuß fassen konnte.

Beyeler hat Dubuffet nicht nur früh sondern auch lange vertreten, eine Zeit lang hatte er sogar ein Art Exklusivrecht. Dubuffet ist der einzige  Künstler, der in der Geschichte der Galerie Beyeler diesen Status hatte. Nicht zuletzt wegen dieses engen Bezugs zu Ernst Beyeler ist Dubuffet für uns ein wichtiger Künstler, denn er ist auch entsprechend stark in der Sammlung der Fondation Beyeler vertreten mit Werken aus allen großen Schaffensphasen. Daher wollten wir – auch als Hommage an Ernst Beyeler – schon lange eine Dubuffet-Ausstellung machen.


Welches Konzept steht hinter der Ausstellung?

RB: Es ist eine retrospektiv angelegte Schau, aber gleichzeitig auch mit einer thematischen Fokussierung, und zwar auf das Thema Landschaft. Dies ist bei Dubuffet ein sehr weiter Begriff, kann sich für ihn doch potentiell alles in Landschaft verwandeln. Das war uns auch wichtig, denn wir wollten im Rahmen einer Retrospektive letztlich alle großen Themen in Dubuffets Schaffen integrieren, aber trotzdem eine Art Leitfaden durch die Ausstellung ziehen – anhand des Schwerpunktes „Landschaft“ sozusagen. So lässt sich auch zeigen wie Dubuffet etwa Gesichter und Körper, aber auch Objekte in Landschaften verwandelt.


Jean Dubuffet arbeitete mit verschiedenen Techniken. Wird die Ausstellung hier bestimmte Schwerpunkte haben?

RB: Der Akzent liegt auf Malerei, doch zeigen wir auch seine Skulpturen, die in einem Dialog zu den Gemälden stehen und sich mit diesen zum Teil sogar verbinden. Die Ausstellung wir auch Dubuffets Experimentierfreude  im Umgang mit neuen Techniken und Materialien vor Augen führen.


Das Werk von Jean Dubuffet ist ja sehr umfangreich. Welche Herausforderungen ergeben sich hieraus für die Planung der Ausstellung?

RB: Gerade sein Spätwerk ist immens, denn hier hat er wirklich obsessiv gearbeitet. Daher ist es wichtig, dass man bei ihm eine strenge Selektion trifft, denn man kann nicht alles zeigen. Aus diesem Grund war eine thematische Akzentsetzung sinnvoll, denn sonst öffnet sich sein Werk in alle Richtungen. Die Ausstellung bei uns wird also zwar umfangreich, aber nicht uferlos. Zudem wollen wir zeigen, dass Dubuffet ein Künstler ist, der gerade auf die Gegenwartskunst noch immer einen Einfluss hat.

Obwohl er natürlich das Gegenteil eines „Hochglanz-Künstlers“ ist, wie etwa Jeff Koons. Es gibt beispielsweise eine Werkgruppe, in der Dubuffet mit kleinen Schmetterlingsflügeln arbeitet, die etwas vorausschicken, was Damien Hirst heute mit seinen „Butterfly Paintings“ macht. Künstlerische Bezüge zu Dubuffet finden sich auch bei jüngeren Künstlern wie David Hockney, Jean-Michel Basquiat, Keith Haring oder, in jüngster Zeit, Ugo Rondinone.


Wie gliedert sich die Ausstellung „Metamorphosen der Landschaft“?

RB: Die Ausstellung zeigt Dubuffets Werk in chronologischer Reihenfolge, beginnend mit seinen frühen Landschaften. Dubuffet arbeitete hier sehr farbintensiv, inspiriert von der Kunst von Kindern oder psychisch kranker Menschen, von künstlerischen Aussenseitern also. Zum einen wird an dieser Stelle das Thema der natürlichen Landschaft integriert, aber auch die Stadtlandschaft. Zum anderen geht es um frühe Körperdarstellungen, anhand derer ersichtlich wird, dass Dubuffet Strukturen der Landschaft auf den Körper übertrug.

Darüber hinaus gibt es in der Ausstellung eine Reihe von Themenblöcken die zeigen, wie sich der Künstler explizit mit der Landschaft auseinandersetzte, also auch mit der Materialität der Landschaft und mit der mentalen Dimension von Landschaft. Einige Bilder bezeichnete er daher auch als „Gehirnlandschaften“ – diese weisen tatsächlich gewisse Gehirnstrukturen auf. Es sind fast plastische bzw. skulpturale Arbeiten, so wachsen aus diesen Landschaften doch immer wieder Figuren aus der Farbe heraus. Hier zeigt sich, wie Dubuffet seine frühe Farblichkeit verließ, um mit Naturfarben zu arbeiten.“ In der Ausstellung folgt dann ein Raum, in dem es um das Thema des Portraits geht. Dubuffet portraitierte verschiedene berühmte Literaten auf eine sehr unkonventionelle Art und Weise. Ihn zeichnet hier das Raue und Hässliche aus, aber auch das Ironische, Dekonstruktive und Antikonventionelle wird von ihm in den Porträts zelebriert. Es folgt eine Reihe von Frauenkörpern, die Dubuffet als auch „corps de dame paysagé“ bezeichnete, also verlandschaftlichte Körper. Hier interessierte er sich für das Material des Fleisches, das die Textur einer Landschaft annehmen kann oder an Erdstrukturen erinnert.

Ein weiterer Raum wird der Landschaft als Material gewidmet sein, denn Dubuffet arbeitete eine Zeit lang auch mit botanischen und tierischen Elementen, etwa mit getrockneten Pflanzen oder Schmetterlingsflügeln. Hieraus konstruierte er Landschaften, die zugleich auch zu Figuren werden konnten. Es wird zeigt, wie dies alles ineinander übergeht und wie eine Durchmischung der Bildgattungen erfolgt.


Welche Rolle spielt Coucou Bazar in der Ausstellung?

RB: Die Ausstellung setzt sich bis zum Spätwerk Dubuffets fort und zeigt dabei auch den Bruch, den sein Zurückfinden zur Farbe in den frühen 60er Jahren darstellt. Hier gibt es eine große Werkgruppe mit dem Titel „Paris Circus“, welche die Rückkehr von der Landschaft zur Stadtansicht zeigt und damit auch eine erneute Farbexplosion. Ebenfalls in der Ausstellung zu sehen sein wird der große „L’Hourloupe“-Zyklus, eine gewaltige Werkgruppe an der Dubuffet fast 12 Jahre lang gearbeitet hatte. Er kreierte damit praktisch sein eigenes Universum, in dem er die Farben wieder auf Rot, Blau, Weiß und Schwarz reduzierte und auf modulare Formen anwendete.

Hier spielt auch das einzigartige Bühnenstück „Coucou Bazar“ eine entscheidende Rolle, das eine Art Gesamtkunstwerk darstellt. Dubuffet versuchte damit die Ideen der Malerei und der Skulptur auf performative und theatralische Art und Weise zu übertragen, um quasi ein lebendiges Gemälde zu schaffen. Dafür  schuf er Kostüme und kulissenartige Elemente und konzipierte auch die Choreographie und Musik für dieses Meisterwerk. In der Ausstellung wollen wir dieses umfangreiche Ensemble an Kostümen und Bühnenelementen im großen Rahmen zeigen. In dieser Größe wie in der Fondation Beyeler wird dies sonst nur ganz selten gezeigt. Auch werden im Rahmen der Ausstellung einzelne Figuren durch Performer und Tänzer wieder zum Leben erweckt.


Die Ausstellung setzt sich darüber hinaus auch mit dem Spätwerk des Künstlers auseinander…

RB: Ja, wir beschließen die Ausstellung mit Dubuffets letzten Werken, in denen er zum Teil nochmals über sein Schaffen reflektierte. Zu sehen sein werden hier seine Collagen aus ausgeschnittenen Leinwänden, die sehr großformatig sind und Tendenzen zum monumentalen Bild zeigen. Auch seine allerletzten Arbeiten werden zu sehen sein, die Dubuffet dahingehend konzipiert hatte, dass sie auch wirklich als letzte Arbeiten vor seinem Tod gedacht waren.

Hier zeigt sich eine abstrakte Formensprache; es sind Bilder, die ganz reduziert nur noch aus wenigen Linien bestehen. Letztendlich zeigen wir so alle großen Themengruppen zu Dubuffet anhand seiner besten Werke, um so auch die Essenz seines so vielseitigen Schaffens vor Augen zu führen.

Vielen Dank für das Interview.


Jean Dubuffet –Metamorphosen der Landschaft

Fondation Beyeler
31.01. – 08.05.2016


Dieser Beitrag entstand im Rahmen der Bloggerreise #Dubuffet / #LoveBasel. Die Reise wurde von der Fondation Beyeler, Art & Design Museums Basel / Basel Tourismus initiiert und finanziert.

Header-Bild: Angelika Schoder – Fondation Beyeler, 2016