MAI-Tagung 2016 – Barrierefreiheit als Fundament einer digitalen Strategie in Skandinavien

Ob im Ausstellungsbetrieb, im Bereich der Sammlung oder mit Blick auf den Bildungs- und Vermittlungsauftrag – Museen sind gezwungen, sich mit digitalen Entwicklungen im Kulturbereich auseinanderzusetzen, wenn sie mittel- und auch langfristig für ihr Publikum relevant bleiben wollen.

Die MAI-Tagung 2016, die am 30. und 31. Mai im Internationalen Maritimen Museum Hamburg stattfand, zeigte wieder einmal, wie weit die Schere bei europäischen Museen auseinander driftet, wenn es um die Nutzung digitaler Möglichkeiten geht. Während in Deutschland erste Barrieren überwunden werden, um Inhalte für ein möglichst großes Publikum zugänglich zu machen, gibt es in Skandinavien bereits zahlreiche Kulturangebote, bei denen Barrierefreiheit integraler Bestandteil der digitalen Entwicklung ist.

 

Es gibt viele Barrieren, die ein potentielles Publikum davon abhalten, Zugang zu kulturellen Inhalten und Themen zu erlangen. Barrierefreiheit sollte daher das Fundament einer jeden (digitalen) Strategie bilden, wobei hier nicht nur technische sondern auch gesundheitliche und soziale Aspekte berücksichtigt werden müssen. Nur so können Inhalte so nutzerfreundlich wie möglich gestaltet und zugänglich gemacht werden. Einige Beispiele für barrierefreie Angebote aus Skandinavien wurden bei der MAI-Tagung 2016 vorgestellt:

 

Barrierefreie Verfügbarkeit von Inhalten

Das Louisiana Museum of Modern Art (Dänemark)

Peder Wuth vom dänischen Louisiana Museum of Modern Art zeigte, wie ein zukunftsweisendes Medienformat eines Museums aussehen muss, um international zu überzeugen. Speziell auf die Ansprüche der Nutzer unterschiedlicher Digitalplattformen zugeschnitten, entwickelte das Museum den Louisiana Channel – eine Art digitalen Broadcasting-Kanal, der hochwertigen Content aus dem Kunst- und Kulturbereich zur Verfügung stellt, und zwar mit umfangreichen Sharing-Funktionen in eine Vielfalt an Netzwerke und Apps. Konsequenterweise sind die professionell und aufwändig produzierten Videos hier nicht auf das Museum und dessen Ausstellungsbetrieb zugeschnitten, sondern funktionieren konzeptionell losgelöst und für sich stehend. Ziel sei es, so Peder Wuth, den „Kulturaustausch“ im Netz anzuregen.

Dies gelingt deshalb, weil die Videos inhaltlich und qualitativ jedem etablierten TV-Kulturprogramm Konkurrenz machen können. Im Gegensatz zu klassischem Fernsehen stehen sie aber zeitlich voll flexibel und kostenfrei zur Verfügung und sind durch die Embedding-Möglichkeit auch plattformübergreifend verfügbar. Dies sind bereits wichtige Kriterien digitaler Barrierefreiheit, wobei eine durchgängige Nutzung von Untertiteln dringend ergänzt werden sollte. (Momentan verfügen nur nicht-englischsprachige Videos über Untertitel.)

Das Museum kooperiert für den Louisiana Channel immer wieder mit hochkarätigen Protagonisten und „Stars“ der Kunst- und Kulturszene und produziert mit ihnen Inhalte, die teilweise so exklusiv sind, dass sie von etablierten Medien übernommen werden und so weitere Verbreitung finden. Ein Beispiel ist ein Interview, das Literaturnobelpreisträger Günter Grass im September 2013 dem Magazin Cicero gab und das exklusiv im Louisiana Channel zu sehen war. Seine Aussage, dass Facebook „Scheißdreck“ sei, wurde von zahlreichen weiteren Medien aufgegriffen, etwa vom Tagesspiegel oder von Focus.de, wodurch auch das Video des Museums enorme Reichweite erlangte. Von einer solchen Reichweite profitieren dann auch Videos zu weniger bekannten Künstlern oder Themen des kulturellen Lebens. In seinem Vortrag bezeichnete Peder Wuth dieses System als „Sauna-Prinzip“: Hierbei wechseln sich „kalte“ und „warme“ Inhalte ab, d.h. das Museum achtet auf eine Ausgewogenheit aus attraktiveren Themen und solchen Inhalten, die weniger Interessenten ansprechen.

Wöchentlich werden auf dem Louisiana Channel, der eben kein Museumskanal im herkömmlichen Sinne ist, sondern journalistisch Inhalte produziert, stets zwei Videos hochgeladen. Eine weltweite Verbreitung dieser Inhalte erfolgt dabei über Influencer, da die Videos von bis zu 2.000 Seiten eingebunden werden – von Blogs bis hin zu „klassischen Medien“, wie im Fall des Interviews mit Günter Grass. Sogar Hollywood-Star Emma Watson machte bereits auf den Louisiana Channel aufmerksam, als sie ihre Begeisterung über ein Patti Smith Interview mit ihren fast 22 Mio. Twitter-Followern teilte. Die Seitenzugriffe, so berichtete Peder Wuth bei der MAI-Tagung 2016, sprengten jede Statistik und letztendlich gelang es so, das Video einer Vielzahl an Menschen weltweit zugänglich zu machen.

 

Barrierefreier Zugang zu Sammlungen

Das Nationalmuseum Stockholm (Schweden)

Karin Glasemann vom Nationalmuseum Stockholm gab bei der MAI-Tagung 2016 einen Einblick in die Zusammenarbeit des Museums mit Europeana, Wikimedia und Linked Open Data-Initiativen. Diese Kooperationen entwickelten sich aus der Notwendigkeit heraus, eine abteilungsübergreifende digitale Strategie für das Museum zu konzipieren – auch im Hinblick auf den Umgang mit den Sammlungsobjekten – einhergehend mit der räumlichen Neukonzeption des Hauses im Rahmen einer umfangreichen Renovierung.

Ausgangspunkt war die im Jahr 2013 gestartete Zulieferung von Daten an Europeana im Rahmen eines EU-Projektes. Europeana.eu ist eine digitale Bibliothek, die den Onlinezugang zu Inhalten ermöglicht, welche von kooperierenden europäischen Institutionen zugeliefert werden. Das Portal erfasst hierbei nur die Metadaten und Vorschaubilder zu digitalisierten Objekten, die eigentlichen Digitalisate verbleiben bei den beteiligten Institutionen. Durch eine Kontextsuche via Europeana gelangen Nutzer dann in die Datenbanken der kooperierenden Einrichtungen – wie im Fall des Nationalmuseums Stockholm.

Im Januar 2015 entschloss sich das Museum, die Online-Datenbank mit einer Creative-Commons-Lizenz zu versehen und aktuell wird auch über die Öffnung eines Zugangs zu hochauflösendem Bildmaterial nachgedacht. Von diesem weiteren Schritt in Richtung eines Abbaus digitaler Barrieren würden auch die Nutzer von Wikipedia profitieren. Wikimedia Commons greift nämlich auf die über Europeana fei verfügbaren Daten zu, um sie ihrerseits zu kontextualisieren und für Nutzer weiter zugänglich zu machen. Hieraus entwickelte sich für das Museum eine strategische Zusammenarbeit mit Wikimedia Schweden, wie Karin Glasemann bei der MAI-Tagung 2016 berichtete.

Das Museum ist nun mitten im Prozess, seine mehr als 700.000 Objekte nach und nach digital zu erfassen und zugänglich zu machen. Aktuell umfasst die Datenbank etwa 146.000 Objekte, darunter Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Drucke, Kunsthandwerk, Möbel sowie Designobjekte. Für jedes erfasste Objekt in der Datenbank stellt das Museum u.a. Werktitel, Künstler, Entstehungsdaten und Material zur Verfügung, mitunter sind sogar kurze Beschreibungen vorhanden. Grundlage sind die internen Inventarverzeichnisse des Museums, was teilweise aber noch zu fehlerhaften Zuordnungen führt, die nach und nach noch geprüft werden müssen. So kann es etwa noch vorkommen, dass nicht nur der Werktitel eines Gemäldes auf den König von Frankreich verweist, sondern fälschlicherweise der König selbst auch als Maler des Gemäldes eingetragen ist.

Nach und nach werden die Informationen vom Museum aber überprüft und berichtigt und ebenso schreitet die Erfassung von Objekten weiter voran. Letztendlich ermöglicht das Museum durch die freie Verfügbarkeit von Informationen nicht nur die weitere kreative Auseinandersetzung mit Inhalten, sondern auch einen ortsunabhängigen Zugang zu den Sammlungsinhalten für virtuelle Museumsbesucher. Zur besseren Orientierung bietet das Nationalmuseum Stockholm sogar eine thematische Strukturierung der online verfügbaren Sammlungsinhalte an, versehen mit Einleitungstexten und abgestimmten Objekttexten, etwa „Selfies – Now and Then“.

 

Barrierefreiheit für Menschen mit physischen oder kognitiven Einschränkungen

Das Finna-Portal und die Entwicklung inklusiver Kulturangebote (Finnland)

Finnland ist wahrscheinlich das fortschrittlichste europäische Land wenn es darum geht, Inklusion im Online-Kulturbereich umfangreich umzusetzen. Bei der MAI-Tagung 2016 berichteten hierzu Tapani Sainio von Finland’s National Board of Antiquities und die freiberufliche Inklusionsberaterin Eeva Rantamo. In Finnland arbeiten Archive, Bibliotheken und Museen an der Entwicklung übergreifender Serviceangebote und an der Verknüpfung von Sammlungsbeständen. Eines der zentralen Projekte ist das Finna-Portal, welches Teil der Nationalen Digitalen Bibliothek ist und seine Metadaten wiederum der Europeana zuliefert. Finna umfasst 11.068.152 Einträge, u.a. Journals, Bilder, Objekte, Audiofiles, Videos, Bücher, Forschungsarbeiten, Kunstwerke, Karten, Partituren oder Dokumente.

Die Inhalte können dabei nicht nur online durchsucht werden, sondern auch reserviert und entliehen werden – institutionsübergreifend und von jedem Ort aus. Im Hintergrund werden von den beteiligten Institutionen in Finnland nicht nur technische Aspekte berücksichtigt, etwa wie gewährleistet werden kann, dass Digitalisate und deren Daten in Verwaltungssysteme integriert werden können und über Portale den Nutzern frei zur Verfügung gestellt werden können. Auch der soziale Aspekt von Barrierefreiheit erfährt starke Berücksichtigung, denn es wird an Maßnahmen gearbeitet, die dabei helfen, Nutzer mit verschiedenen Anforderungen und Bedürfnissen in die Aktivitäten der Kultureinrichtungen mit einzubinden und darüber die Angebote zu verbessern und leichter zugänglich zu machen.

Für das Portal Finna wird seit 2013 daher mit der Aalto Universität zusammengearbeitet, um Nutzbarkeitsstrategien und technische Konzepte zu erarbeiten; es wird mit Celia kooperiert, einer Bibliothek für Menschen mit Lesebeeinträchtigungen; und es wird mit Nutzern zusammengearbeitet. Diese werden im natürlichen Anwendungskontext beobachtet und es werden konzeptuelle Fragebögen erfasst und Interviews geführt. Zudem werden Experten-Analysen mit einbezogen und es findet eine Reihe an Usability Tests statt. Durch diese Maßnamen konnten bei Finna rund 100 Barrieren identifiziert werden, die bis 2014 behoben wurden. Bei einem Update 2015-16 wurde die Barrierefreiheit dann von Beginn an berücksichtigt. Die Evaluation soll im Herbst 2016 wiederholt werden, um in enger Zusammenarbeit mit Nutzern das Angebot weiter zu verbessern.

Um eben diese Nutzerbeteiligung ging es in Eeva Rantamos Workshop „Barrierefreie digitale Kulturinhalte“ zum Abschluss der MAI-Tagung 2016. Zentrale Erkenntnis und Ausgangspunkt einer Entwicklung inklusiver Kulturangebote ist für sie dabei, dass es den „Standardnutzer“ nicht gibt. Jenseits von Onlinestatistiken über technisches Nutzerverhalten und direktem Feedback ist es quasi nicht möglich festzustellen, welche Personen die (digitalen) Angebote bereits nutzen oder gerne nutzen würden, aber vielleicht aufgrund unterschiedlicher Barrieren davon abgehalten werden. Bei der Gestaltung barrierefreier kultureller Angebote sollten daher verschiedene Einschränkungen berücksichtigt werden – sowohl technische als auch soziale Aspekte. Wichtig bei der Planung und Entwicklung barrierefreier Angebote ist es, mit verschiedenen Interessenvertretungen, Organisationen und Vereinen zusammenzuarbeiten.

Im Vorfeld müssen hierfür zu den vordefinierten Zielen passende Kooperationspartner identifiziert und kontaktiert werden. Im Anschluss sollten Methoden bestimmt und Arbeitsweisen entwickelt werden, auf deren Grundlage die Kooperation erfolgen kann. Wichtig ist parallel auch eine Bestimmung der personellen und finanziellen Ressourcen innerhalb der Institution. Im Verlauf des Projektes gilt es dann, Flexibilität zu bewahren um auf inhaltliche oder konzeptionelle Richtungsänderungen reagieren zu können. Alle Prozesse sollten im Verlauf dokumentiert werden, um den Ablauf zu verbessern und aus möglichen Fehlern lernen zu können. Letztendlich sollte auch nach dem Abschluss eines Projekts der Kontakt zu den beteiligten Verbänden, Vereinen oder Initiativen aufrecht erhalten werden und auch weiteres Feedback sollte immer willkommen sein.

 

Fazit: Barrierefreie Angebote sprechen alle an

Kosten, zeitliche oder lokale Beschränktheit, physische Barrieren, komplexe Verständlichkeit oder Plattformbeschränkung – es gibt viele Barrieren mit denen sich Museen auseinandersetzen müssen. Je mehr Faktoren in einer digitalen Strategie berücksichtigt und abgebaut werden können, um so mehr Menschen können mit Kulturinhalten und -themen erreicht werden. Von Barrierefreiheit können am Ende alle gemeinsam profitieren.

 

>>> MusErMeKu dankt den Organisatoren der MAI-Tagung vom LVR-Fachbereich Regionale Kulturarbeit / Museumsberatung für den freien Zutritt zur Veranstaltung.

Bilder: Angelika Schoder – MAI-Tagung 2016, Internationales Maritimes Museum Hamburg

5 Gedanken zu „MAI-Tagung 2016 – Barrierefreiheit als Fundament einer digitalen Strategie in Skandinavien

  1. Tanja Praske Antworten

    Liebe Angelika,

    dieses Mal habe ich es erstmals bedauert, doch nicht nach Hamburg zur Maitagung gekommen zu sein. Den Tweets ließ sich die innovative Kraft hinsichtlich umgesetzter digitaler Strategie entnehmen. Dabei gefiel mir besonders, dass auf die Nutzer und ihre Bedürfnisse eingegangen wird und hier tatsächlich die Erweiterung des Museums in den digitalen Raum hinein gelebt wird, ohne wenn und aber!

    Wenn ich auf innovative Entwicklungen im Museumskontext im Digitalen zu sprechen komme, listete ich immer zuallererst Amerika, England, Niederlande und Skandinavien auf. Polen müsste wohl auch genannt werden. Anscheinend machen die es „falsch“, weil es kaum nennenswerte „Nachahmer“ in Deutschland gibt. Auch ein Historisches Museum Basel spielt für mich schon seit 2013 hier mit.

    Immerhin, die Storifys zur Tagung zeigen eine positive Entwicklung im Vergleich zu vergangenen Maitagungen. Es freut mich deshalb sehr, dass du jetzt hier komprimiert die Best Practics aus Skandinavien ausführlich vorgestellt hast – danke dafür! Das ist exemplarischer Stoff für #digKV!

    Verregnete Grüße aus München
    Herzlich, Tanja

    • Angelika Schoder Autor des Beitrages

      Liebe Tanja,

      die MAI-Tagung kann ja leider nur einen kleinen Einblick in aktuelle Entwicklungen geben und es liegt natürlich in der Natur der Veranstaltung, dass eher deutsche Institutionen vertreten sind. Immerhin waren 4 Vertreter aus Skandinavien dabei und vielleicht klappt es in den nächsten Jahren auch mit Repräsentanten anderer Vorreiterinstitutionen. Leider zeigte sich bei einigen Beispielen, dass eben nicht auf die Bedürfnisse der Nutzer eingegangen wird und dass das „Leben“ der Erweiterung in den digitalen Raum bei vielen Museen auch noch nicht klappt. Wenn man die Websites einiger Teilnehmerinstitutionen anschaute, waren diese teilweise nicht einmal responsive, geschweige denn auf andere Arten barrierefrei. Auch manche Projekte die vorgestellt wurden, warfen die Frage auf, in welchem Jahr wir leben… Was die Frage von CC-Lizenzen und VG Bild-Kunst Ansprüchen angeht, bestehen hier in Europa und besonders Deutschland z.B. noch massive Hürden, die alles andere als zeitgemäß sind – leider…

      Viele Grüße, Angelika

  2. Tanja Praske Antworten

    Liebe Angelika,

    ich bereite gerade einen Vortrag für morgen vor den Digital Humanities der LMU in München zum Thema: „Digitale Kulturvermittlung – Chancen für Museen“ vor. In der Vorbereitung dazu stolperte ich just über dieses aktuelle Interview mit dem CDO Sree Sreenivasan vom Metropolitan Museum:

    Ein absolutes Lesemuss für Museen. beispielsweise sagt er: „Die [europäischen] Museen legen aus meiner Sicht noch nicht jenen Fokus auf die Technologie, den sie haben könnten oder sollten. Wir lernen auf jeden Fall eine Menge von unseren Kollegen im Louvre oder im British Museum. Wir müssen nicht überall die Ersten sein. Wir möchten Dinge machen, die für das Metropolitan Museum of Art sinnvoll sind. Ich finde, jedes Museum sollte seine eigene digitale Strategie entwickeln und den Zugang zur Kunst verbessern.“

    Der wichtigste Zusatz für mich „den Zugang zur Kunst verbessern“, wie sie das machen, welche Gedanken sie dabei tragen, steht im Interview.

    Herzlich, Tanja

    • Angelika Schoder Autor des Beitrages

      Liebe Tanja,

      danke für den Link. Anita vom Blog travelita.ch hatte mich vor kurzem auf Sree aufmerksam gemacht, als sie eine Präsentation von ihm bei einer Konferenz in der Schweiz sah. Er sammelt seine Tipps unter #sreetips, z.B. bei Twitter.

      Viele Grüße, Angelika

  3. Pingback: Meine Mai-Tagung – Kulturtussi

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