Von Design Thinking bis Inklusion – Impulse für den Kulturbereich

Interdisziplinäre Denkweisen wie Design Thinking oder Social Design können wichtige Impulse für den Kulturbereich bieten.

Innovation erfordert einen Blick über den Tellerrand – ein thinking out of the box. Perspektiven aus Kunst, Design, Architektur, Wissenschaft und Wirtschaft, gekoppelt mit dem Blick auf Praxisbeispiele, können eine interdisziplinäre Denkweise anregen und wichtige Impulse für den Kulturbereich liefern – von Design Thinking über Social Design bis hin zu einer neuen Fehlerkultur.

„Von Design Thinking bis Inklusion – Impulse für den Kulturbereich“ weiterlesen

Was nützt die Liebe in Gedanken? Das PENG!-Kollektiv bei der #rp17

Manchmal hilft nur Protest – am besten in Form von Kunst. Auf der re:publica 17 stellte das PENG!-Kollektiv seine aktuelle Kampagne vor.

„Wir wollen die Welt nicht den Arschlöchern überlassen“, so Tanja Haeusler zur Eröffnung der re:publica 17. Aber wo fängt man an? Es gibt so viele Menschen, die ihr Gehirn ausschalten, sobald sie sich ins Internet begeben. Oder schlimmer: Menschen, die sehr wohl nachdenken und wohlkalkuliert ihren Hass ins Netz streuen, damit andere durch diesen angestachelt werden und in die Tasten tippen: LÖSCH DICH!!!! [Bitte hier Volksverhetzung, Beleidigung oder Bedrohung einfügen.]

Angesichts des ganzen Hasses (nicht nur im Netz), wollte die Digitalkonferenz re:publica dieses Jahr für laute Liebe stehen, ganz nach dem Motto „Love Out Loud“. Manchmal hilft statt Liebe aber nur Protest – am besten in Form von Kunst.

„Was nützt die Liebe in Gedanken? Das PENG!-Kollektiv bei der #rp17“ weiterlesen

Architektur zwischen Instagram und Spinnen – Elbphilharmonie Revisited

In der Ausstellung "Elbphilharmonie Revisited" der Deichtorhallen Hamburg greifen Künstler die Architektur von Herzog & de Meuron auf.

Nachdem im Januar 2017 die Großbaustelle Elbphilharmonie endlich einem funktionsfähigen Konzerthaus wich, läuft die Marketing- und Werbemaschinerie des Hauses auf Hochtouren. Dabei geht es allerdings nicht immer um Musik. Das Faszinierende scheint die Architektur – dies zeigt auch die Ausstellung „Elbphilharmonie Revisited“ in den Deichtorhallen.

„Architektur zwischen Instagram und Spinnen – Elbphilharmonie Revisited“ weiterlesen

Die Zukunft der Kulturarbeit – fair statt prekär

Wie wird Kulturarbeit in Zukunft aussehen? Wir sprachen mit Vertretern von Kulturinstitutionen über das mögliche Ende prekärer Beschäftigung.

#Werbung / Was ist Kulturarbeit heute noch wert? Für umgerechnet weniger als 3 Euro pro Stunde führt die Doktorandin Aika Diesch in der Stadt Rödermark eine Grabungsdokumentation durch und arbeitet archäologische Befunde auf. Nicht nur die Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e.V. empörte sich über diese Arbeitsbedingungen. Ihre Vorgängerin musste die Stelle vorzeitig abbrechen – „aus persönlichen Gründen“, wie es in einer Meldung des Landesamts für Denkmalpflege Hessen hieß. Es wäre nicht überraschend, wenn die prekären Beschäftigungsbedingungen ihre Entscheidung beeinflusst hätten.

Solche Fälle werfen die Frage danach auf, wie sich Kulturarbeit in Zukunft gestalten soll. Werden es sich in 20 Jahren nur noch Kinder reicher Eltern leisten können, in Forschungsprojekten, Museen, Galerien, Konzerthäusern oder Theatern zu arbeiten? Wird das Feld der „Hochkultur“ irgendwann den bürgerlichen Eliten überlassen, die eine Art modernes Mäzenatentum ausüben, indem sie ihre Sprösslinge in den Kulturbereich entsenden und sie finanziell unterstützen, weil diese von der Kulturarbeit nicht leben können?

„Die Zukunft der Kulturarbeit – fair statt prekär“ weiterlesen