Celebrity Deathmatch: Erwartungen an zwei Bloggerreisen

In der linken Ecke des Kampfrings springt der französische Maler Gustave Courbet schon ungeduldig hin und her; in der rechten Ecke steht ihm sein Landsmann, der Künstler Paul Gauguin, angriffslustig gegenüber. Ihre wütenden Blicke treffen sich schon. Gleich ertönt die Ringglocke… Doch die beiden Zeitgenossen werden jetzt hier nicht wirklich aufeinander losgelassen.

Anders als in der MTV-Show „Celebrity Deathmatch“ werden wir also nicht mit ansehen, wie die beiden Künstler sich gegenseitig ihre Malutensilien um die Ohren hauen, sich wüst auf Französisch beschimpfen oder sich an ihren Bärten ziehen. Statt dessen treten hier zwei Bloggerreisen gegeneinander an.

 

Doch nicht Courbet vs. Gauguin

Die Fondation Beyeler widmete 2014/2015 je einem der beiden Künstler eine Ausstellung. Vom 7. September 2014 bis 18. Januar 2015 zeigte das Museum in der Schau zu Gustave Courbet wichtige Werke aus allen Schaffensphasen des Malers, von seinen frühen Selbstportraits, über seine Bilder von Felsformationen und Meereslandschaften, bis hin zu seinem berühmten Frauenakt „L ’Origine du monde“. Im Anschluss an diese Ausstellung zeigt das Museum vom 8. Februar bis zum 28. Juni 2015 die Schau zu Paul Gauguin, die hier im Blog bereits umfangreich im Beitrag „Multimedia im Museum: Gauguin zwischen Spotify, Instagram und Twitter“ thematisiert wurde.

Doch es soll hier nicht um einen Vergleich der beiden Ausstellungen gehen – szenographisch waren sie im Kern (bis auf den multimedialen Vermittlungsraum bei Gauguin) ohnehin sehr ähnlich gestaltet. Statt dessen werden in diesem Beitrag die beiden Besuche in der Fondation Beyeler während der beiden Bloggerreisen einander gegenübergestellt, und zwar während der #kbreise 14, die vom 28. bis zum 30. November 2014 in Karlsruhe und Basel stattfand, und im Rahmen der #bsgauguinreise15, die am 14. und 15. Februar 2015 nach Basel führte.

 

Bloggerreisen ≠ Reiseblogger

Wenn es von Seiten der Stakeholder heißt, durch Marketing und Public Relations soll eine „breite Öffentlichkeit“ angesprochen werden, schlägt man als PR-Experte üblicherweise (unauffällig) die Hände über dem Kopf zusammen. Die Zielgruppe der „breiten Öffentlichkeit“ gibt es in dem Sinne nicht – stattdessen gibt es eine Fülle an sehr spezifischen Zielgruppen, die alle über bestimmte Kommunikationskanäle mit entsprechenden Inhalten und in einer gewissen Tonalität angesprochen werden müssen. Insofern ist es bei Marketingkonzepten nicht nur konsequent, auf vielschichtige Kommunikationsmaßnahmen und Medien zu setzen, sondern auch sinnvoll, hier Influencer mit einzubeziehen, die ganz unterschiedliche Interessentengruppen erreichen.

Lange galt die wenig kreative Faustregel: BloggerReisen = ReiseBlogger. Dass die Blogosphäre aber mehr zu bieten hat, als klassische Vertreter aus der „Reiseblogger-Blase“, betonte schon Reiseblog-Expertin Kristine Honig in ihrem Beitrag „Warum eigentlich nur Reiseblogger als Reise-Blogger?“ vom Juni 2013. Es macht wenig Sinn, nur auf einen Blogger-Schwerpunkt zu setzen, da man damit auch nur eine bestimmte Zielgruppe erreicht – oder wie es Kristine Honig formuliert:

„Reiseblogger lesen Reiseblogger, die Reiseblogger empfehlen, welche Reiseblogger lesen…“

Um entsprechende Zielgruppen zu erreichen, empfiehlt es sich also insbesondere für Institutionen wie Museen, bei ihrem Kommunikationskonzept auch Kulturblogger mit einzubeziehen – das kann über ein Tweetup geschehen, durch die Einladung zu speziellen Hintergrundgesprächen oder – deutlich aufwändiger – durch die Einladung von Kulturbloggern zu einer Bloggerreise.

Teilnehmer von Bloggerreisen sind – egal zu welchem Schwerpunkt sie bloggen – auf die Möglichkeit angewiesen, fotografieren zu können. Kulturblogger sind zudem meist an näheren Hintergrundinformationen interessiert, um ihren Lesern Inhalte zur Verfügung stellen zu können, die diese durch eine Besucherführung nicht erfahren würden, und über Themen schreiben zu können, die kein klassischer Pressevertreter aufgreifen würde. Das stellt den Mehrwert von (Kultur-) Bloggern dar – wird hierauf nicht eingegangen, können sich beide Seiten die Reise sparen.

 

Kulturblogger und (k)ein Fotografieverbot

Es gibt eine aktuelle Debatte darüber, ob Museen für jeden Ausstellungsbesucher transparent kommunizieren sollten, ob und welche Werke einer Ausstellung fotografiert werden dürfen – und welche Werke warum nicht. Hiermit beschäftigt sich auch der Beitrag „Museumselfie und Co. – Twitter und Degas in der Kunsthalle Karlsruhe“ hier im Blog. Im Folgenden soll es aber darum gehen, wie es sich mit einer Fotoerlaubnis für Teilnehmer von Bloggerreisen verhält.

Tanja Neumann beschäftigt sich mit dieser Fragestellung in ihrem Beitrag „Die Fondation Beyeler, Bloggerreisen und das Fotografieren im Museum“ und auch Tine Nowak ging in ihrem Artikel „Zu Besuch in der Fondation Beyeler“ bereits zuvor darauf ein. Beide schildern in ihren Blogbeiträgen, wie es im Rahmen der #kbreise14 für die Teilnehmer nicht möglich war, in der Courbet-Ausstellung zu fotografieren. Das führte zum einen noch während des Museumsbesuchs zu enttäuschten Tweets, zum anderen machte das Fotografieverbot das Bloggen über die Ausstellung quasi unmöglich.

Neben dem Fotografieverbot bestand zudem das Problem, dass es keine Möglichkeit gab, an Hintergrundinformationen zur Courbet-Ausstellung zu kommen. Weder eine Führung, noch ein Gespräch mit Museumsmitarbeitern waren für die Teilnehmer der #kbreise14 vor Ort möglich.

Im Anschluss an den suboptimalen Museumsbesuch konnten die Kritikpunkte mit der Fondation Beyeler geklärt werden. Kurzfristig meldete sich die Digital Communications Managerin des Museums, Mirjam Baitsch, über Twitter und klärte das Missverständnis auf. Nach einem ersten Austausch per Mail, den ich mit ihr im Dezember 2014 zu den Kritikpunkten hatte, bat ich sie nun im Anschluss an die zweite Bloggerreise im Februar 2015 um ein kleines Interview:

 

Mirjam Baitsch von der Fondation Beyeler im Interview

War die #kbreise14, die im November 2014 stattfand, die erste Bloggerreise an der sich die Fondation Beyeler beteiligt hat? Wie sah die Beteiligung in dem Fall aus?

MB: „Die #kbgauguinreise15 war für uns die erste Bloggerreise, in die wir aktiv involviert waren. An der Reise im November 2014 waren wir nicht beteiligt. Die erste Anfrage zur Beteiligung ist bei uns im Herbst wegen der Eröffnung Courbet Ausstellung untergegangen.“

 

Wie haben die Erfahrungen mit der #kbreise14 die Planung der Bloggerreise im Februar 2015 beeinflusst?

MB: „Das allgemeine und Dein Feedback der missglückten Reise im November hat uns geholfen, die Reise vom vergangenen Wochenende auf eure Bedürfnisse auszurichten. Gerne nehmen wir auch zu dieser Reise Rückmeldungen entgegen, um eine nächste besser zu planen.“

 

Worauf kam es der Fondation Beyeler bei der Planung des Programms zur #bsgauguinreise15 an; welche inhaltlichen Punkte waren wichtig für das Museum?

MB: „Bei der Planung dieser Reise war uns wichtig, euch einen Eindruck des Hauses und natürlich einen fundierten Einblick in die laufende Ausstellung Paul Gauguin zu geben. Nebst den einzigartigen Werke wollten wir euch den eigens für diese Ausstellung entwickelten multimedialen Vermittlungsraum und die Social Media Projekte GauguinSounds und #MyParadise vorstellen. Da sind wir natürlich besonders auf euer Feedback und Input gespannt und ob ihr diese Art der Vermittlung zu dieser Ausstellung als wertvoll anseht und was eure Kritikpunkte sind.“

 

Welche Erwartungen setzt die Fondation Beyeler in die #bsgauguinreise15?

MB: „Da wir noch am Anfang unserer Blogger Relations stehen, haben wir die Erwartungen gering gehalten. Natürlich besteht ein Interesse darin, dass ihr über die Ausstellung schreibt aber wir auch ein Feedback erhalten, was die Organisation der Reise angeht, wie auch der Ausstellung und Projekte die wir vorgestellt haben.“

 

Wie wird das Feedback zu Bloggerreisen ausgewertet? Wird dies von der Fondation Beyeler abschließend in irgendeiner Weise nochmals aufbereitet bzw. veröffentlicht?

MB: „Die Beiträge werden sicher von uns gelesen und auf dem firmeninternen Blog veröffentlicht. Was die Auswertung und Veröffentlichung angeht, kann ich noch nichts Konkretes sagen, dies kommt etwas auf die Beiträge an. Da unsere Erfahrung da noch in Kinderschuhen steckt, müssen wir uns erst über die geeignete Plattform unterhalten. Ich bin jedoch sehr positiv, dass wir da ein Medium finden werden. Anregungen und Gedanken dazu sind willkommen.“

 

Good Fight – Good Night!

Die Fondation Beyeler hat schnell ein Fazit aus der #kbreise14 gezogen. Sie hat sich an den positiven Rückmeldungen orientiert, die damals der Kunsthalle Karlsruhe und der Degas-Ausstellung galten, und hat sich das negative Feedback zu Herzen genommen.

#bsgauguinreise15 – Sieg nach Punkten:

  • Eingeladen waren nicht nur Blogger eines bestimmten Schwerpunkts. Die Fondation Beyeler mischte Blogger aus Deutschland und der Schweiz, aus dem Reise-, Tourismus-, Kultur- und Lifestyle-Bereich. Die wichtigsten Zielgruppen des Museums können somit über die entsprechenden Influencer perfekt angesprochen werden.
  • Wir erhielten als Teilnehmer der Bloggerreise nicht nur die Möglichkeit, in der Ausstellung zu fotografieren – wir durften selbst die Werke veröffentlichen, die andere Besucher nicht ablichten dürfen (siehe Kennzeichnung eines Fotografieverbots an einzelnen Werken im Bild oben).
  • Wir wurden von Kurator Raphael Bouvier durch die Ausstellung geführt, wobei dieser angenehmerweise mehr Wert auf Fakten zur Ausstellungsplanung legte und weniger auf Leben und Werk Gauguins. (Den Ausstellungskatalog, der uns freundlicherweise geschenkt wurde, kann man schließlich auch selbst lesen).
  • Abschließend erläuterte die Digital Communications Managerin des Museums, Mirjam Baitsch, das Konzept zu #GauguinSounds via Spotify und die Idee von #MyParadise auf Instagram.

Das gut durchdachte Programm in der Gauguin-Ausstellung während der #bsgauguinreise15 hat alle Bedürfnisse der teilnehmenden Blogger angesprochen. Der Ausstellungsbesuch während der #kbreise14 bei Courbet musste wegen eines Missverständnisses disqualifiziert werden – Gauguin gewinnt nach Punkten das Celebrity Deathmatch. Good Fight – Good Night!

 

>>> Die Bloggerreise #kbreise14 wurde von der Kunsthalle Karlsruhe, der Karlsruhe Tourismus GmbH sowie Art & Design Museums Basel initiiert und finanziert. Die Bloggerreise #bsgauguinreise15 wurde von Basel Tourismus / Art & Design Museums Basel initiiert und finanziert.

Header-Bild: Angelika Schoder – Gauguin-Ausstellung in der Fondation Beyeler, 2015

6 Antworten auf „Celebrity Deathmatch: Erwartungen an zwei Bloggerreisen“

  1. Liebe Angelika,

    merci für diesen analytischen Blick auf die Bloggerreise. Habe deinen Beitrag jetzt auch bei mir verlinkt. Wenn man mal sich die Beiträge durchliest, erkennt man schnell, wie verschieden und reichhaltig die Perspektiven auf #bsgauguinreise15 ist. Noch gibt es wohl keine Ende der Artikel, ich laborieren auch noch an einigen Ideen, wenngleich mich gerade andere Themen wie die #NymApp beschäftigen.

    Der Punkt „breite Öffentlichkeit“ anzusprechen, ist sehr wichtig. Klar ist das zum Scheitern verurteilt. Es ist auch treffend nicht mehr von Zielgruppen, sondern von Dialoggruppen zu sprechen. Gerade hier bietet das Social Web große Chancen, verschiedene Storys zu einer einzigen großen zu erzählen. Eine Bloggerreise ist ein Medium dazu, hier erzählen andere dies Storys, sogenanntes Earned-Marketing.

    Tatsächlich gehört zu Blogger Relations auch dazu, dass die organisierende Institution sich in diesen Dialogen auf den Blogs einschaltet. Dein Interview von Mirjam Baitsch geht da in die richtige Richtung. Für diese offenen und authentischen Einblicke bedanke ich mich.

    Also, weiter so!

    Herzlich,
    Tanja

    1. Liebe Tanja,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Ich bin gespannt auf deine weiteren Artikel zur Bloggerreise, freue mich aber auch, über die #NymApp zu lesen! Ebenfalls ein spannendes Thema…

      Was Bloggerreisen als Teil des Marketingkonzepts betrifft, sehe ich es aber etwas anders: Ich halte es eher für Paid Media. Earned wäre es, wenn ohne Gegenleistung berichtet wird – statt dessen erfolgt die Berichterstattung zu einer Bloggerreise aber im Gegenzug zum Erhalt geldwerter Leistungen (Reisekosten, Unterbringung, Verpflegung, ÖPNV, Eintritt etc.). Da die Berichterstattung dennoch völlig unbeeinflusst erfolgt (oder erfolgen sollte), könnte man höchstens streiten, ob es dann als Native Advertising gesehen werden kann oder nicht. Aber nach meiner Ansicht ist die Grenze von Earned zu Paid definitv überschritten, auch wenn in unserem Fall kein zusätzliches Honorar gezahlt wurde. Doch alleine aufgrund der geldwerten Leistungen sehe ich es als Paid an und halte es daher auch für wichtig, die Beiträge zur Bloggerreise entsprechend zu kennzeichnen und auf die Finanzierung hinzuweisen.

      Dann stimme ich dir beim nächsten Punkt wieder zu: Ich würde mir auch wünschen, dass die beteiligten Institutionen stärker in den Blogs kommentieren würden. Ich hatte mich sehr gefreut, als Otmar Böhmer von der Kunsthalle Karlsruhe nach der #breise14 hier im Blog kommentiert hatte (http://musermeku.hypotheses.org/2068#comment-4946). Leider ist die Kommentarbereitschaft dann sehr schnell eingeknickt – und jetzt auch bei der #bsgauguinreise15 scheint die Hürde zum Kommentieren wohl sehr groß. Hier zeigt sich wieder die Erfahrung, dass Kommentare in Twitter oder Facebook als niederschwelliger angesehen werden – was ich schade finde. Stellt sich die Frage, ob in den Blogs doch noch von den Veranstaltern kommentiert wird?

      Viele Grüße
      Angelika

  2. Bei dieser scharfen Trennlinie „Earned Media“ ohne finanzielle Gegenleistung gebe ich dir Recht. Wir alle haben unsere Post auch entsprechend gekennzeichnet. Wenngleich es in meinen Augen nicht die klassische Paid Media ist. Wir sind frei in unseren Äußerungen, es sind keine sponsored Post m. E. – wie auch immer.

    Die Kommentierungsbereitschaft ist per se nicht ausgeprägt bei Museen. Schade eigentlich, gleichwohl funktioniert es, wenn man sie direkt anspricht, so passierte es bei mir manches Mal. Gleichzeitig sind wir Blogger auch nicht unbedingt so kommentierungsfreudig. Mich stimmt es trist, wenn ich mal irgendwo kommentiere und keine Resonanz erfolgt, so heute geschehen in einem anderen Blog, das auf den Dialog in „Über uns“ setzt #SchallundRauch. Konsequenz meinerseits, werde wohl kaum dort kommentieren. Nun, vielleicht muss man es nicht ganz so eng sehen, da wir alle unsere Verpflichtungen haben und manches Mal die Zeit einfach fehlt. Ich habe auch noch einen offenen Kommentar bei mir im Blog, den ich noch beantworten werde.

    Trotzdem nehmen wir uns eine Chance, vertiefende Gedanken auszulösen und uns intensiver zu vernetzen #packandieeigeneNase. Unter den Kulturbloggern ist es in letzter Zeit reger geworden, so bei dir, Wera und Anke u.a., das ist gut und richtig! Ich genieße es, wenn bei mir diskutiert wird, da es zu Vertiefungen kommt, Gedankenanstöße vermittelt werden, Ideen zu Blogposts entstehen…

    Wollte mich jetzt eigentlich an einen neuen Blogposts setzen, da ich gerade 20 Minuten Zeit habe, bevor mich die Family wieder vereinnahmt. Gleichzeitig ist der Diskurs mit dir immer sehr bereichernd.

    Schönen Abend und mögen noch ganz viele ihre Gedanken zu deinen wichtigen Punkten hier äußern!

    Herzlich,
    Tanja

    1. Liebe Tanja,

      zum Glück hat sich mein Blog vom Kommentar-Schluckauf erholt und der Kommentarbereich ist wieder sichtbar. Die Wunder der Technik schlagen mal wieder zu… 😉

      Es stimmt natürlich, dass wenn man direkt um Feedback bittet, man meist (im Idealfall) von Institutionen auch einen Kommentar erhält. Aber es ist schade, wenn man erst darauf aufmerksam machen muss und die Bereitschaft zu kommentieren nicht Bestandteil der (Social Media) Kommunikationsstrategie einer Institution ist. Die Hintergründe sind – wenn die Möglichkeit bei den Institutionen überhaupt bewusst ist – wahrscheinlich aber auch wieder Zeit- und Personalmangel…

      Wie du schon ansprichst, bei einem selbst ist es ja ähnlich und man hat noch 1000 andere Dinge im Kopf und nur 24 Stunden Zeit an alles zu denken (btw. da war doch noch was mit 6-8 Stunden schlafen, aber das wird ja oft überbewertet). 🙂
      Wobei ich dich zum Thema Kommentierunlust fast außen vorlassen möchte, denn du bist sehr Vorbildlich was das Kommentieren angeht – das muss ich jetzt an dieser Stelle ausdrücklich lobend erwähnen! Ich beziehe mich nun also eher auf mich und andere Kommentarmuffel wenn ich sage, dass da wirklich mehr passieren muss – gerade in unserem Feld, was sich mit Kultur / Wissenschaft beschäftigt. In Blogs zu anderen Themen wird doch auch fleißig kommentiert – das muss doch auch in unserem Feld machbar sein!?

      Ich bin übrigens auch schon getadelt worden, weil ich auf Kommentare nicht geantwortet habe – aber da waren wieder die 1000 Sachen im Kopf, ist ja immer die selbe Ausrede… :-/

      Viele Grüße
      Angelika

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