[Reise-Tipp] Die französische Stadt Cannes ist nicht nur für ihre Filmfestspiele bekannt, das Festival de Cannes, das jedes Jahr im Mai internationale Stars an die Côte d’Azur zieht. Direkt vor der Stadt befinden sich auch die Îles de Lérins, eine Inselgruppe, die jede Menge historische Einblicke in die Geschichte Frankreichs zu bieten hat. Die größte der Inseln ist Sainte-Marguerite mit ihrem legendären Gefängnis. Hier war im 17. Jahrhundert der „Mann mit der eisernen Maske“ inhaftiert, um den es auch in dem Roman „Le Vicomte de Bragelonne“ des französischen Schriftstellers Alexandre Dumas geht, dem dritten Band von „Die drei Musketiere“. Nicht weniger historisch bedeutsam ist die kleinere Insel daneben: Auf Saint-Honorat befindet sich die Abtei von Lérins, ein bis heute bewohntes Kloster, das um das Jahr 400 vom Heiligen Honoratus von Arles gegründet wurde. Die Insel wird nicht nur für Weinanbau genutzt, sondern lädt auch zu einem Spaziergang zwischen dem Meer, einem mediterranen Wald und historischen Gebäuden aus diversen Jahrhunderten ein.

Die Île Saint-Honorat
Im Zentrum der nur 1,5 Kilometer langen Insel befindet sich eine Abtei aus dem 19. Jahrhundert mit einem mittelalterlichen Kreuzgang aus dem 12. bis 13. Jahrhundert, einem Klosterturm sowie sieben Kapellen, die über die Insel verteilt sind. Die Abbaye de Lérins geht auf den Heilige Honoratus zurück, der sich auf der Insel zu Beginn des 5. Jahrhunderts mit seinen Anhängern niederließ. Obwohl Honoratus das Kloster im Jahr 428 verließ, um in Arles den Bischofssitz zu übernehmen, wuchs die religiöse Bedeutung des Standorts weiter. Bereits seit dem Ende des 6. Jahrhunderts galt Saint-Honorat als eines der bedeutendsten Zentren des frühen westlichen Mönchtums.
Das klösterliche Leben auf Saint-Honorat war zunächst bis zum Ende des 18. Jahrhunderts aktiv, kam aber dann für einige Jahrzehnte zum Erliegen. Im Jahr 1869 wurde auf der Insel dann die Zisterzienser-Gemeinschaft aus der Abtei von Sénanque (Vaucluse) wieder aktiv, verbunden mit einem groß angelegten Bauprojekt, das vom Architekten Laurent Vianay aus Cannes geleitet wurde. Bis heute zählt die Île Saint-Honorat mit zu den ältesten Insel-Klöstern Europas. Hier leben noch heute rund 20 Mönche mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund; sie gehören zur Kongregation der Zisterzienser der Unbefleckten Empfängnis (Congrégation Cistercienne de l’Immaculée Conception).

Der Tour-Monastère
Der Klosterturm, der seit 1840 unter Denkmalschutz steht, ist das Wahrzeichen der Insel Saint-Honorat. Von außen wirkt er wie ein Wehrturm, im Inneren ist er architektonisch aber als Klosterbau angelegt. Das erste Bauwerk wurde an dieser Stelle bereits Ende des 11. Jahrhunderts von den Mönchen als Zufluchts-Turm errichtet, falls die Insel angegriffen werden sollte. Der Ort wurde deshalb gewählt, da der Meeresboden hier besonders tief ist – so konnten feindliche Schiffe nicht zu nah herankommen.
Über mehrere Jahrhunderte hinweg wurde der Turm immer weiter vergrößert und umgebaut; sein heutiges Erscheinungsbild entstand im 13. Jahrhundert. Ab dem 15. Jahrhundert gaben die Mönche den Standort des heutigen Klosters sogar ganz auf und ließen sich dauerhaft im Turm nieder. In dieser Zeit wurde der Turm zu einem echten Kloster, das alle notwendigen Räume enthielt: Kreuzgang, Refektorium, Kirche und Zellen, die allerdings aufgrund der Bauweise vertikal angeordnet waren. Als die Insel nach der spanischen Besetzung während des Dreißigjährigen Krieges als militärisch wichtiger Standort unter dem Schutz der französischen Armee stand, wurde ein Teil des Turms umgebaut, um Soldaten unterzubringen. Bis zur Säkularisierung der Abtei im Jahr 1788 lebten diese mit den Mönchen zusammen im Turm.
Im Jahr 1791 wurde die Insel dann versteigert und befand sich in den folgenden Jahrzehnten im Besitz verschiedener Privatpersonen. Diese machten die Insel als Ausflugsziel zugänglich. Vor allem die Romantiker schätzten den wilden Charme der Landschaft auf Saint-Honorat und die noch vorhandenen Ruinen der vergangenen Jahrhunderte. Im Jahr 1869 gelangte die Insel dann in den Besitz der Zisterzienser, die sich hier ansiedelten. Sie entschieden sich dafür, den Tour-Monastère aufzugeben und im Zentrum der Insel wieder ein Kloster aufzubauen.
Seit 2020 wird der Klosterturm restauriert, um ihn wieder für Besuchende zugänglich zu machen. Im Zentrum steht dabei die 1392 geweihte Kapelle Sainte-Croix. Sie soll mit elf Glasmalereien und einem Wandteppich der französischen Künstlerin Vera Molnár (1924–2023) ausgestattet werden.

Die spanische Befestigungsanlage
Im September 1635 wurden die Îles de Lérins von spanischen Truppen erobert. Während der Besatzungszeit wurden auf Saint-Honorat und auf der Nachbarinsel Sainte-Marguerite umfangreiche Umbauten durchgeführt. So integrierten die Spanier auf Saint-Honorat den Tour-Monastère in eine fünfeckige Befestigungsanlage, die aus drei Bastionen und zwei Halb-Bastionen bestand. Einige Kapellen wurden zudem zu Schießständen umgebaut.
Um die Inseln zurückzuerobern, startete der Graf von Harcourt im Frühjahr 1637, mit Unterstützung des Erzbischofs von Bordeaux, eine groß angelegte Militäroperation. Nach einer 45-tägigen Belagerung der Inseln von Lérins kapitulierten die spanischen Garnisonen im Mai 1637. Nach dem Abzug der Spanier wurde das Fort Royal auf Sainte-Marguerite verstärkt und in ein königliches Gefängnis für hochrangige Häftlinge umgewandelt. Auf Saint-Honorat wurden statt dessen die spanischen Befestigungsanlagen nicht weiter ausgebaut.

Die Abbaye de Lérins
Saint-Honorat war ursprünglich ein Wallfahrtsort, der dem Gedenken an ihre Heiligen gewidmet war, insbesondere nach der Rückführung der Reliquien des Heiligen Honoratus im Jahr 1391. Im Zentrum stand der Klosterkomplex, der aus zwei Kirchen bestand: im Zentrum die Hauptkirche, die dem Heiligen Honorat geweiht war, und im Norden die Kirche Sainte-Marie, die durch einen Saal, der Bestattungszwecken diente, mit der Kirche Saint-Honorat verbunden war. Im Westen befand sich daneben der Kreuzgang mit den Gebäuden des Gemeinschaftslebens für die Mönche.
Leider ist heute von der ursprünglichen Kirche Saint-Honorat, die im Stil der provenzalischen Romanik errichtet war, nichts mehr übrig. An ihrer Stelle steht heute die Kirche aus dem späten 19. Jahrhundert, die von Architekt Laurent Vianay umgesetzt und 1928 geweiht wurde. Auch die Kirche Sainte-Marie ist heute nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form erhalten, da sie durch einen Umbau zu Wohnzwecken im 19. Jahrhundert stark verändert wurde. Im Ansatz erkennt man noch ein Bauwerk der „zweiten Romanik“, bestehend aus einem einzigen Kirchenschiff, das in einer halbrunden Apsis endet. Untersuchungen legen nahe, dass die Abteikirche im Jahr 1088 geweiht wurde. Der Kreuzgang, der zwischen dem Ende des 12. Jahrhunderts und der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstand, kann noch heute besichtigt werden.

Der Weinanbau auf Saint-Honorat
Eine Besonderheit auf Saint-Honorat ist, dass die Mönche der Abbaye de Lérins hier Weinanbau betreiben – und das schon seit dem 16. Jahrhundert. Die Insel genießt sehr günstige klimatische Bedingungen für den Weinbau mit viel Sonne, einer Lage genau nach Süden ausgerichtet und salzhaltiger Meeresluft, die den Bio-Weinanbau ohne Herbizide unterstützt. Auf rund acht Hektar werden hier je drei Rot- und Weißwein-Sorten mit bis zu 60 Jahre alten Rebstöcken angebaut.
Zudem stellen die Mönche auf der Insel Olivenöl her. Die Oliven stammen von rund 125 alten Olivenbäumen, die etwa 800 bis 1000 Jahre alt sind, sowie von etwa 40 neu gepflanzten Bäumen.

Die Chapelle de la Trinité
Die größte Kapellen auf Saint-Honorat ist die Kapelle der Dreifaltigkeit, die Chapelle de la Trinité, die vermutlich im 11. Jahrhundert erbaut wurde. Das Gebäude hat einen ungewöhnlichen dreieckigen Chor in Kleeblatt-Form, mit Kuppel und einem langgestreckten Hauptschiff mit Rundbogengewölbe. Ausgrabungen an dem Bauwerk fanden bereits zwischen 1850 und 1860 statt, wobei u.a. ein Süßwasserbrunnen entdeckt wurde, ebenso wie Gräber auf einem Friedhof aus dem 17. Jahrhundert.
Die Kapelle wird bis heute für Gottesdienste und Messen genutzt, zum Beispiel zu Ostern.

Die Chapelle Saint-Pierre
Im Süden der Insel befindet sich die Chapelle Saint-Pierre, die Petrus-Kapelle. Historische Aufzeichnungen weisen darauf hin, dass im 13. Jahrhundert Papst Eugen auf die Insel kam, um diese Kirche zu weihen und hier zwei Mönche von Lérins, Venance und Caprais, heiligzusprechen.
Die ursprüngliche Kapelle wurde während der spanischen Besatzung im 17. Jahrhundert zerstört. Das heutige Gebäude ist ein Wiederaufbau aus dem 20. Jahrhundert, der auf dem Grundriss des früheren Bauwerks basiert, der 1930 bei archäologischen Ausgrabungen freigelegt wurde. Bei diesen Ausgrabungen wurden hier auch Gräber aus der Spätantike entdeckt. Bis heute wird die Kapelle für Gottesdienste und die Weihnachtsmesse genutzt.
Ganz in der Nähe der Kapelle befindet sich zudem eine Statue des Heiligen Antonius von Padua aus dem 19. Jahrhundert.

Die Chapelle Saint-Caprais
Am westlichen Ende von Saint-Honorat befindet sich die Kapelle Saint-Caprais. Sie stammt aus dem Jahr 1361, doch an der gleichen Stelle könnte ein noch viel älteres Bauwerk gestanden haben. Gewidmet ist das Bauwerk dem Heiligen Caprais, einem Weggefährte des Heiligen Honoratus. Gemeinsam führten die beiden Mönche das Klosterleben auf Saint-Honorat ein. Im Gegensatz zu Honoratus verließ Caprais die Insel nie und verstarb hier im Jahr 434.
Das schlichte Bauwerk, bestehend aus einem Kirchenschiff, das in einer halbrunden Apsis endet, wurde erst im Jahr 1993 durch eine umfassende Restaurierung wieder ans Licht gebracht. Ein Großteil der Fassaden war seit dem 18. Jahrhundert unter einem Erdhügel verborgen, der bei der militärischen Umgestaltung der Insel in der napoleonischen Zeit entstanden war.

Die Chapelle Saint-Sauveur
Diese Christus-Kapelle geht auf ein Oratorium und Einsiedlerzellen aus dem 5. Jahrhundert zurück, wie archäologische Ausgrabungen nahelegen. Zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert diente das Bauwerk dann als Bestattungsort mit Gräbern und einer Cella memoriæ; in der karolingischen Zeit wurde das Gebäude in eine Stationskirche umgewandelt.
Ungewöhnlich für die Provence ist der achteckige Grundriss, der die Kapelle auch architektonisch zu etwas Besonderem macht.

Die Kugelöfen auf Saint-Honorat
Auf der Insel finden sich an zwei Stellen, bei der Chapelle de la Trinité im Westen und bei Chapelle Saint-Caprais im Osten, zwei Kugelöfen, die Fours à boulets. Diese Bauwerke bestehen aus Ziegel- und Steinmauern mit offenen Kammern, in denen bis zum Boden der Öfen Feuer eingeheizt werden konnte. Hier wurden Kanonenkugeln erhitzt, um mit den glühenden Geschossen dann die Segel und die Holzdecks von angreifenden Schiffen in Brand zu setzen. Die Kugeln wurden dafür im oberen Teil des Ofens gebacken und dann über ein Schienensystem nach unten transportiert. Eine Klemme erlaubte es, die erhitzten Kugel zu greifen, um sie in einen Kanonenlauf zu legen.
Die Kugelöfen wurden im Februar 1794 auf Veranlassung von Napoleon Bonaparte errichtet, als die französische Marine die Verteidigungsanlagen an der Mittelmeerküste verstärkte. Sie wurden im 19. Jahrhundert modernisiert und waren noch über Jahrzehnte zur französischen Küstenverteidigung im Einsatz, bis sie durch neuere Waffentechnologie überflüssig wurden. In Frankreich sind noch etwa zehn dieser Kugelöfen erhalten, davon vier auf den Îles de Lérins, zwei davon auf Saint-Honorat.

Der NS-Bunker „Blockhaus“
Eines der moderneren historischen Gebäude auf Saint-Honorat ist das sogenannte „Deutsche Blockhaus“. Das Bauwerk an der Süd-Ost-Küste der Insel, in Richtung der kleinen Inseln von Saint-Féréol, entstand während des Zweiten Weltkriegs. Als die Inselgruppe von Lérins von Oktober 1943 bis August 1944 von deutschen Truppen besetzt war, flohen die meisten Mönche nach Cannes in die Villa Sansovino; nur vier Mönche blieben im Kloster auf der Insel. Die NS-Soldaten übernahmen in dieser Zeit die Kontrolle über alle Gebäude, abgesehen vom Kloster, und veränderten die Landschaft der Insel grundlegend, um sich militärisch auszurichten. So integrierten sie die Insel in den Südwall, ein ausgedehntes Netz von Küstenbefestigungen, das vom NS-Regime von Cerbère bis Menton errichtet wurde, um eine mögliche Landung der Alliierten an den französischen Mittelmeerküsten zu verhindern.
Bis heute ist aus dieser Zeit eine Kasematte vom Typ H670 erhalten. Es handelt sich dabei um einen kleinen Bunker, der für die Unterbringung verschiedener Waffentypen vorgesehen war. Seine Kapazität variierte je nach Verwendungszweck und bot Platz für bis zu zehn Soldaten. Ansonsten wurden hier u.a. Maschinengewehre, Panzertürme, Mörser oder Panzerabwehrgeschütze gelagert. Die Spuren von Granateinschlägen an der Fassade stammen vermutlich von Bombardements vor der Landung in der Provence bei der Operation „Anvil Dragoon“, die am 15. August 1944 zwischen Toulon und Cannes gestartet wurde. Nach dem Krieg wurden an der Côte d’Azur die meisten NS-Bunker zerstört; das Bauwerk auf Saint-Honorat gehört zu den wenigen Zeugnissen der NS-Besatzung im Südosten Frankreichs.

Der Triumphbogen und der Hafen von Saint-Honorat
Im 19. Jahrhundert stiftete Léon Rigal aus Cannes der Insel einen Triumphbogen zu Ehren des Heiligen Honoratus. Auf dem sieben Meter hohen Torbogen aus Arleser Stein befindet sich eigentlich eine Statue des Heiligen, umgeben von Ranken und einer Rosette. Lateinische Verse von Isidor von Cremona auf dem Bogen betonen die Schönheit der Inseln von Lérins. An den Seiten des Bogens befinden sich zudem die Statuen des Heiligen Vinzenz und des Heiligen Porcaire, den Jüngern des Heiligen Honoratus, mit ihren jeweiligen Attributen, Pilgerstab und Märtyrerpalme. Auf den Pfeilern sind historische Texte aus den Akten der Heiligen von Lérins eingraviert. Die Rückseite zeigt den Heiligen Honoratus in Begleitung des Heiligen Agricol, dargestellt mit einem Storch, und des Heiligen Siffrein, der einen Toten auferweckt. Aktuell wird der Triumphbogen restauriert.
Unmittelbar neben dem Triumphbogen befindet sich der Hafen von Saint-Honorat mit einem kleinen Leuchtturm. Auf diesem ist eine Statue aus dem 19. Jahrhundert platziert, die Vierge du port. Die Statue der Jungfrau Maria, die mit Sockel 1,70 Meter hoch ist, steht auf einer achteckigen Rotunde, die aus den Überresten der ehemaligen Kapelle Saint-Michel erbaut wurde. Die ausgestreckten Arme der Jungfrau heißen die Besuchenden der Insel willkommen; der Sockel trägt die Inschrift:
„Sei gegrüßt, Maria, Turm, der dem Drachen stets verschlossen bleibt, Stern, der Freund der Schiffbrüchigen, bewahre uns vor allen Fallstricken und leite uns durch dein Licht.“

Île Saint-Honorat, Abbaye de Lérins
Die Überfahrt zur Insel mit der Planaria-Fähre dauert ca. 15-20 Minuten. Die Fähre legt vom Quai des Iles im Hafen von Cannes ab.
Mit dem French Riviera Pass kann die Fähre zur Insel kostenlos genutzt werden.
musermeku dankt dem Office de Tourisme Nice Côte d`Azur für die Bereitstellung des French Riviera Pass.
Bilder: Angelika Schoder – Île Saint-Honorat, 2026
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Bei musermeku schreibt Dr. Angelika Schoder über Themen zur Digitalisierung, über Museen und Ausstellungen sowie über Reise- und Kultur-Tipps.
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