Instantnudeln im Museum, Protest-Selfies und Spaß mit Obst

Ob Protest-Selfies, Instantnudeln in einem Museum oder eine Diskussion um musikalische Füchse - der Februar im Nicht-Newsletter.

MusErMeKu – Nicht-Newsletter – Nr. 12, 02/2017

– Frage des Monats: Was machen Instantnudeln im Museum? –
– Thema des Monats: Protest-Selfies –
– Twitter des Monats: Hourly Fox –
– Instagram des Monats: Fruit Stickers –
– Tumblr des Monats: The Absent Photographer –

Ein Newsletter, der kein Newsletter ist.

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Fotografieren im Museum: Die digitalen Seerosen von Monet

In der Monet-Ausstellung der Fondation Beyeler ist das Fotografieren im Museum kein Problem. Möglich machen es die gemeinfreien Werke.

Die Werke von Claude Monet sind gemeinfrei. Für die Gemälde des französischen Impressionisten besteht kein Urheberrechtsschutz mehr, daher dürfen seine Bilder fotografiert und diese Fotos frei verwendet werden. Der Künstler verstarb 1926, damit ist seit 1996, also 70 Jahre nach Monets Tod, das Urheberrecht an seinen Bildern erloschen. Dies regelt § 64 des Urheberrechtsgesetzes.

Aus diesem Grund ist auch in der Fondation Beyeler in ihrer aktuellen Monet-Ausstellung, die noch bis zum 28. Mai 2017 zu sehen ist,  das Fotografieren fast überall erlaubt. Die Ausstellungsbesucher sind entsprechend begeistert, denn so können Monets impressionistische Meisterwerke mit nach Hause genommen werden. Hiervon profitiert nicht nur das Publikum, sondern auch das Museum.

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Kommunikation für die Zielgruppe: TweetUps sind nicht totzukriegen

Die Staatsoper Hamburg hatte zu Alban Bergs „Lulu“ erstmals für eine Berichterstattung in 140 Zeichen zu einem Opern-TweetUp geladen.

Die Sopranistin Barbara Hannigan ließ sich nicht von leuchtenden Displays ablenken. Die Loge in der Staatsoper Hamburg, in der die Menschen eher auf ihre Smartphones starrten, als sich auf die Bühne zu konzentrieren, nahm sie wahrscheinlich nicht einmal wahr. Während Hannigan das Publikum der Hauptprobe zur Oper „Lulu“ in Atem hielt, hatten die Smartphone-Nutzer in der Loge ihr eigenes Publikum, um das sie sich kümmern mussten.

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Wenn Bildrechte Museen in den Wahnsinn treiben

In Museen heftig diskutiert und dennoch ein Thema, über das kaum öffentlich gesprochen wird: Die Problematik um Bildrechte im Museum

Wenn es um das Thema Bildrechte geht, fühlen sich Museen oft verunsichert und sind genervt. Das Ganze öffentlich debattieren will man meist nicht. Nur nichts Falsches sagen. Hinter vorgehaltener Hand wird jedoch heftig diskutiert. Die Rede ist dann immer von der VG Bild-Kunst, von Fotoverboten für Museumsbesucher und von der Nutzung der Abbildungen von Kunstwerken im Online-Bereich. Es wird Zeit, dass die Debatte endlich auch öffentlich geführt wird.

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