Guillermo del Toros „The Strain“

Die Popkultur ist bevölkert von Vampiren und Nazis – und manchmal auch von Nazivampiren. Es sollte dabei nicht unkritisch gesehen werden, wie Nationalsozialisten als „dämonische Bösewichte“ in Filmen, Serien, Comics und Games – generell in der Popkultur – fast schon eine Omnipräsenz eingeräumt wird.

Vermischt sich der Topos des Nazis mit dem des Vampirs (oder anderen übernatürlichen Wesen), wird dieser zwar mitunter bis zu einer gewissen „Trashigkeit“ überzeichnet, oft jedoch nicht genug vom realen Vorbild entfremdet. Als Folge können positive Assoziationen seitens der Rezipienten nicht ausgeschlossen werden. Was gibt es schließlich „cooleres“ als einen Zombienazi? Einen Nazivampir natürlich! Eine bedenkliche Entwicklung…

Dieser Beitrag enthält Spoiler.

The Strain

In Deutschland startet Ende Juli 2015 im Free-TV mit Guillermo del Toros The Strain eine Serie, die voller Anspielungen auf verschiedene popkulturelle Motive der Horror- und Fantasy-Genres ist. Grundlage der Serie ist eine Trilogie, die del Toro zusammen mit Chuck Hogan veröffentlichte: „The Strain“ (2009), „The Fall“ (2010) und „The Night Eternal“ (2011).

Ganz wie Bram Stokers Dracula reist auch der Vampir in The Strain samt erdgefülltem Sarg und Adjutanten an. Statt mit dem Schiff „Demeter“ von Varna nach England, ist er jedoch mit Flug 753 von Berlin nach New York unterwegs. Ähnlich wie bei Stoker hinterlässt auch bei The Strain der Vampir an Bord seines Transportmittels Spuren: Alle Passagiere zeigen nach der Landung keine Lebenszeichen mehr, bis auf vier: der Pilot des Flugzeugs, ein Gothic-Rockstar, ein Programmierer und eine Anwältin. Zunächst ahnt niemand, dass sie alle (die Überlebenden ebenso wie die Toten) bereits mit einem vampirischen Parasiten infiziert sind – und dieser wird sich relativ schnell verbreiten.

Das CDC (Zentrum für Seuchenbekämpfung) wird mit der Untersuchung des Falls betraut, allen voran Dr. Ephraim Goodweather (gespielt von House of Cards-Darsteller Corey Stoll mit furchtbar sitzender Perücke). Goodweather trifft bald auf Abraham Setrakian (gespielt von David Bradley, bekannt als Mr. Filch aus den Harry Potter Filmen), der als eine Art Van Helsing, mit dem er sich offensichtlich den Vornamen teilt, „Licht ins Dunkel“ bringt. Setrakian, ein Pfandleiher im fortgeschrittenen Rentenalter von dem man erfährt, dass er armenisch-jüdischer Holocaust-Überlebender ist, stellt sich als Vampirjäger heraus. Er war nicht nur dem „Vampir-Meister“ bereits im Vernichtungslager Treblinka während des Zweiten Weltkriegs begegnet, welcher sich dort von den geschwächten KZ-Insassen ernährte, sondern kennt auch dessen Renfield-ähnlichen Adjutanten seit dieser Zeit – den Deutschen Thomas Eichhorst (gespielt von Richard Sammel).

In Staffel 1/ Episode 7 „For Services Rendered“ (dt. „Herr Eichhorst“) wird Setrakians Vergangenheit enthüllt, in der Eichhorst eine wichtige Rolle spielt. Ein Flashback führt in das von Deutschen besetzte Polen im Jahr 1944. Der junge Setrakian ist in Treblinka interniert, Eichhorst sein Aufseher. Gezeigt wird eine Szene, in der Eichhorst den Häftlingen einen geschnitzten Talisman präsentiert mit der Aufforderung, derjenige, der ihn angefertigt habe, solle sich melden. Nachdem Eichhorst beginnt, Häftlinge zu erschießen, bis sich jemand meldet, offenbart sich Setrakian. Daraufhin beauftragt Eichhorst diesen mit der Anfertigung eines geschnitzten Sargs. Aus vorherigen Episoden ist bereits bekannt, dass es sich um den späteren Sarg des „Meisters“ handelt.

Später in der Folge kommt es in einem weiteren Flashback zu einem Dialog zwischen beiden Gegenspielern. Eichhorst sucht betrunken die Werkstatt auf, in der Setrakian am Sarg arbeitet. Er fragt den Häftling, welchen er stets nur mit seiner Nummer anspricht, nach dessen Herkunft. Dieser antwortet, er sei in Armenien geboren und später in Rumänien aufgewachsen. Eichhorst beginnt einen Monolog über die Imperien, unter deren Herrschaft Rumänien im Laufe der Geschichte stand und fragt schließlich: „Do you think we Germans will outlast our predecessors?“ Als Setrakian antwortet, dass das „Dritte Reich“ seiner Meinung nach dem Untergang geweiht sei, antwortet Eichhorst: „Very likely. But suppose a new Reich grows from the ashes of this one, led by a new Führer who is able to deliver everything Hitler promised, and more. […] It is what humanity craves, a strong leader.“ Es wird klar, dass mit dieser neuen Führerfigur der „Meister“ gemeint ist, für den Setrakian den Sarg anfertigt.

Die Szene endet damit, dass Setrakian seine Abscheu vor Eichhorsts Plänen zum Ausdruck bringt, woraufhin dieser den Häftling damit konfrontiert, dass er sich bei seiner Ankunft im KZ auch hätte weigern können, für die Nationalsozialisten zu arbeiten – statt dessen hätte Setrakian sich aber als Schreiner freiwillig zur Arbeit gemeldet. Eichhorst unterstellt damit, der Deportierte hätte sich bewusst für eine Kooperation mit dem NS-Regime entschieden. Schließlich legt er seine Waffe hin und fordert Setrakian auf, diese zu nehmen. Als sich der Häftling nicht rührt, wirft Eichhorst ihm vor, dass er damit zeigen würde, dass es einfacher – und sicherer – sei, nichts zu unternehmen bzw. sich nicht zu wehren.

In der Gegenwart hat sich dies geändert; Setrakian ist kein verängstigter junger Mann mehr. Er setzt nun alles daran, den „Meister“ und den von ihm verbreiteten Parasiten, der Menschen zu teils zombiehaft agierenden Vampiren¹ mutieren lässt, zu vernichten. Der Holocaust-Überlebende ist zu einem Anführer des Widerstands geworden. Als der greise Vampirjäger schließlich erneut auf Eichhorst trifft, der dank seines Vampirdaseins seit dem Zweiten Weltkrieg keinen Tag gealtert ist, fällt ein erneuter „Führer-Vergleich“, diesmal von Setrakian: „Once again you are following a false messiah who will prove as horrific as the last one.“

 

Nazis, Vampire und Nazivampire

In The Strain werden gewisse Parallelen zwischen dem Nationalsozialismus und der sich über einen Parasiten verbreitenden Vampirseuche gezogen. Bei der Buchvorlage wird dies insbesondere im letzten Teil der Trilogie („The Night Eternal“) deutlich, da dann unter dem „Meister“ eine Art Polizeistaat etabliert wird, in dem die einflussreichsten Menschen ausgelöscht werden, während die übrigen als Sklaven ausgebeutet werden oder, wenn diese zu schwach sind, in Lagern interniert werden.

Insbesondere der Ansatz der Vampirjäger, den „Meister“ auszuschalten würde bedeuten, die Seuche aufzuhalten, erinnert – übertragen auf den Nationalsozialismus – dabei an die von Aleida Assmann als „Phase der Vergangenheitspolitik“ bezeichnete erste Entwicklungsphase einer Erinnerungskultur in Deutschland, die von 1945 bis 1957 vorherrschte.² Durch die Dämonisierung der Täter und die Heroisierung der Widerstandsbewegung in der damaligen deutschen Erinnerungskultur wurde das Bild des nationalsozialistischen Regimes verzerrt wahrgenommen, was das Bewusstsein für die gesellschaftliche Verantwortung für die begangenen Verbrechen verhinderte.

Da nur die Haupttäter stigmatisiert wurden, konnte die Bevölkerung als verführte und unterdrückte Mitläufer gelten, selbst wenn tatsächlich Mittäterschaft bestand.³ Durch den in The Strain anklingenden Vergleich des nationalsozialistischen Regimes mit der sich entwickelnden Herrschaft der Vampire – samt umfangreicher Medienpropaganda – und dem Verweis auf eine zentrale Führerfigur, die für alles verantwortlich gemacht wird, wären wir also bei einem Geschichtsbild, das in die Erinnerungskultur um 1950 passt. Für eine Serie mag diese Simplifizierung funktionieren, bedenklich wird es aber, wenn dieser fiktionale Vergleich von Rezipienten auf historische Fakten übertragen wird.

Treten Nationalsozialisten in der Popkultur als Antagonisten in Erscheinung, ist oft das Übernatürliche oder Phantastische nicht weit. Sie sind schrille Superbösewichte (Marvel: Red Skull / Baron Zemo), treiben im Weltraum ihr Unwesen (Gene Roddenberry: Star Trek, „Patterns of Force“ / Timo Vuorensola: „Iron Sky“), suchen nach mythologischen Artefakten (George Lucas: „Raiders of the Lost Ark“ / „Indiana Jones and the Last Crusade“) oder beschwören Dämonen herauf (Mike Mignola: „Hellboy“). Gelegentlich dürfen Zombienazis nicht fehlen (Tommy Wirkola: „Dead Snow“/ Steve Barker: „Outpost“/ Treyarch: „Call of Duty: World at War“ / MachineGames: „Wolfenstein: The Old Blood“), es gibt natürlich auch Werwolf-Nazis (Rob Zombie: „Werewolf Women of the S.S.“ – „Grindhouse“-Trailer) und selbstverständlich sind auch Nazivampire nicht neu (Joel Schumacher: „Blood Creek“ / Uwe Boll: „BloodRayne: The Third Reich“ / Taika Waititi, Jemaine Clement: „What we do in the Shadows“). Die Serie True Blood von Alan Ball schafft es in der Episode „Beautifully Broken“ sogar Werwolf-Nazis und Nazivampire zu kombinieren.

Mit dem Charakter des Thomas Eichhorst knüpft The Strain an einige dieser popkulturellen Vorlagen an. „Das Böse“ – in Form von Nationalsozialisten und Vampiren – wird bei The Strain dabei einander gleichgesetzt und entsprechend undifferenziert in einen Topf geworfen. Einen Hinweis darauf gibt der Holocaust-Überlebende und Vampirjäger Setrakian, als er nach seiner Beziehung zu Eichhorst gefragt wird: „He is a strigoj [Vampir]. But when I first met him many years ago he was still human, yet just as monstrous.“ Aus erinnerungskultureller Sicht ist diese starke Simplifizierung auf eine gut/böse Dichotomie fatal, schließlich scheint die Distanz zwischen „normalen Menschen“ und „Monstern“ groß genug, um sich vermeintlich nicht näher damit auseinandersetzen zu müssen.

Das popkulturelle Bild des Nazis – bei The Strain in dem Fall des Nazivampirs – löst sich komplett von historischen Fakten und der Realität. Wenn die Popkultur aber immer und immer wieder mit dem Bild des Nationalsozialisten als faszinierendem und dämonischem Monster spielt, findet bei den Rezipienten irgendwann eine Abstumpfung statt. Schlimmstenfalls werden durch den Konsum dieser Medien auch positive Assoziationen ausgelöst, die sich schwer ausblenden lassen, wenn Rezipienten mit dem Nationalsozialismus in einem ernsthaften Kontext konfrontiert werden.

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[1] Die FAZ nutzt die Bezeichnung Zombie bzw. – Bezug nehmend auf einen Artikel in der Zeitschrift Entertainment Weekly – auch „Zompires“. Siehe: Nina Rehfeld: Tollwütige Zombies in fliegender Kiste. FAZ, 23.07.2014

[2] Dazu: Aleida Assmann: „Persönliche Erinnerung und kollektives Gedächtnis in Deutschland nach 1945“, in: Hans Erler (Hg.): Erinnern und Verstehen. Der Völkermord an den Juden im politischen Gedächtnis der Deutschen. Frankfurt a.M., 2003, S. 135

[3] Siehe: Peter Reichel: „Nach dem Verbrechen. Nationale Erinnerung an Weltkrieg und Judenmord“, in: Burkhard Asmuss, Deutsches Historisches Museum (Hg.): Holocaust – Der nationalsozialistische Völkermord und die Motive seiner Erinnerung. Katalog zur Ausstellung im Deutschen Historischen Museum. Berlin, 2002, S. 217

 

Header-Bild: Angelika Schoder – Basel, 2015

4 Antworten auf „Guillermo del Toros „The Strain““

  1. Ich glaube, dass Filmnazis gar nichts mit den realen Nazis zu tun haben: Im Kern gibt es drei „Bösewicht“-Klischees im Kino – Nazis, Russen, Araber. Alle drei werden ähnlich gezeichnet. Sie sind (für den Amerikaner) fremd, sprechen gerne in der (für Amerikaner) unverständlichen Landessprache, die dazu noch als hart wahrgenommen wird, machen absolut böse Dinge und sind dabei einfach nur grundfies. Grauschattierungen gibt es maximal bei einer Person, die dann den Helden helfen darf und sich auf die richtige Seite schlägt.

    Es wäre interessant, mal zu untersuchen, wer vor 1933 in den Hollywoodfilmen die Rolle des Bösewichts übernommen hat.

    1. Hallo Michael,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Mir ging es auch eher darum zu hinterfragen, ob eine gewisse Darstellungsweise und Stereotypisierung die Wahrnehmung von Rezipienten beeinflusst.

      Zu deiner letzten Anmerkung: Mir fällt die Quelle leider nicht mehr ein (@drguidoknapp evtl. ?), aber Google sei Dank: Im 18., 19. und frühen 20. Jhd. war das „absolut Böse“ für Amerikaner und Europäer scheinbar der ägyptische Pharao – neben Judas und Pontius Pilatus. (http://www.slate.com/articles/briefing/explainer/2011/10/hank_williams_jr_firing_who_was_the_rhetorical_worst_person_in_h.html) In Filmen der Stummfilm-Zeit gab es verschiedene stereotype „Bösewichte“ – tatsächlich auch Vampire, z.B. bei F.W. Murnau in „Nosferatu“ natürlich, aber auch eine Reihe von weiblichen Vampiren/Vamps in den Filmen von Robert G. Vignola – häufig dargestellt von Theda Bara. In der Vielfalt negativ besetzter Charaktere finden sich auch antisemitische Stereotype wieder, z.B. in Fritz Langs „Metropolis“ die Figur des Rotwang.

      Viele Grüße
      Angelika

  2. Danke für den Nazis-in-der-Popkultur-Überblick, da kann ich erstmal nichts hinzufügen. Ansonsten kann ich dir in vielen Punkten zustimmen und finde z.B. die von dir dargestellte Verbindung zwischen dem Umgang mit der NS-Vergangenheit in der frühen Bundesrepublik und der Darstellung in der Serie interessant und gut argumentiert.

    Aber ich muss dir auch an ein paar Punkten wiedersprechen. Auf Twitter hast du vor einiger Zeit geschrieben, Erinnerungskultur und Vampire würden nicht gut zusammenpassen. Da nutzt du in meinen Augen eine falsche (aka viel zur normativ gedachte) Definition von Erinnerungskultur. Was du hier meinst, ist vermutlich sowas wie „würdevolles Gedenken“. Erinnerungskultur ist ja vielmehr die Summe aller (kollektiven) Bezüge auf Vergangenes. Und da zeigt deine Aufzählung ja gerade, dass Vampire oder Zombies offensichtlich sehr gut mit der Erinnerung an Nationalsozialismus und Holocaust funktionieren – das passt also sehr gut zusammen. Die wichtige Frage die hier anknüpfen müsste wäre, warum das so ist.

    Was deine Kritik an der Zeichnung von Eichhorst als Monster angeht, sollte hier bedacht werden, dass das durch die Figur des Überlebenden Setrakian selbst passiert. Da wäre ich – selbst im Kontext der Fiktionalisierung – vorsichtig, ihm diese Sichtweise abzusprechen. Zwischen dem was ich als Historiker mit Kenntnis der Täterforschung Schlussfolgern kann und dem, wie Satrakian die SS erlebt, liegt ein Unterschied. Da ist die Bezeichnung als Monster für ihn wohl durchaus angebracht. Das ist natürlich auch kein komplexes Persönlichkeitsprofil im Sinne der aktuellen Täterforschung, aber immerhin wird nicht – wie sonst oft – pathologisch argumentiert.

    Daran anschließend würde ich noch darauf hinweisen wollen, dass die Serie die Gleichsetzung von Vampire = Böse nicht so absolut durchzieht. In der Figur von Vaun und seinem Vampir-SWAT wird gezeigt, dass das Monster-sein nicht die einzige Option darstellt. Wenn man im Kontext des NS bleiben möchte, könnte man das hier durchaus so lesen, dass eine Lanze gegen Dinge wie Befehlsnotstand gebrochen wird – eine Argumentation die die von dir beschriebene Phase der deutschen „Vergangenheitsbewältigung“ ja auch kennzeichnete.

    Etwas schwierig finde ich deine Argumentation, dass die Darstellung von Nazis als Vampiren, Zombies und anderen Monstern der Popkultur zu mehr Sympathie für diese führen müsste. Das klingt für mich ein wenig wie die Leute, die gegen Blackmetal protestieren, weil die Hörer dann Kinder opfern werden oder dass Ballerspiele zu Amokläufen führen werden. Wie du selbst schreibst, funktioniert die Verbindung ja gerade deshalb, weil Nazis das ultimative Böse darstellen. Der Holocaust ist der Bruch schlechthin in der Geschichte des 20. Jahrhunderts und deshalb kann deshalb als Backstory fungieren. Diese simple Gleichung von Nazis = Holocaust = Böse ist inzwischen als globaler Topos derart verbreitet und anerkannt, dass die FilmemacherInnen bestimmte Schlussfolgerungen ihres Publikums voraussetzen können (de Torro setzt da beispielsweise auch in Pans Labyrinth drauf, wo es eine Szene gibt, in der ein Schuhhaufen symbolisch eine Verbindung zwischen einem Monster und Auschwitz herstellt). Alle verstehen sofort, dass die Vampire böse sind. Das da Sympathien entstehen werden, halte ich für eine unbegründete Angst und – ohne dir zu nahe treten zu wollen – scheint mir eher Ausdruck deiner Ablehnung der Verbindung von NS-Geschichte und Popkultur zu sein, die du gerne durch eine normativ geprägte Gedenkkultur ersetzt gesehen würdest.

    Viele Grüße
    Steffen

    1. Hallo Steffen,

      vielen Dank für deinen umfangreichen Kommentar.
      Du hast natürlich Recht: Diverse Monster sind bereits integraler Bestandteil der Erinnerungskultur zur NS-Zeit. Aus popkultureller Sicht liegt das scheinbar als „passend“ auf der Hand – aus meiner persönlichen Sichtweise ist es aber einfach unpassend bzw. ich würde mir einen reflektierten Umgang mit der Thematik wünschen.

      Vielleicht habe ich hier auch eher ein ungewöhnlich striktes Empfinden, weil sich meine beiden ehemaligen Forschungsschwerpunkte aus der Literaturwissenschaft bzw. aus der Soziologie in der Thematik so merkwürdig begegnen.

      Viele Grüße
      Angelika

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